Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

beimpfen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung be-imp-fen
Wortzerlegung be- impfen
Wortbildung  mit ›beimpfen‹ als Erstglied: Beimpfung
eWDG

Bedeutung

Medizin einen Nährboden mit etw. impfen
Beispiele:
den Nährboden mit Pilzen beimpfen
Gewebekulturen mit Bakterien, Hühnerembryonen mit Viren beimpfen

Verwendungsbeispiele für ›beimpfen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Haselnusssträucher, deren Wurzeln mit diesem Edelpilz beimpft sind, lassen sich beim Pflanzenversand bestellen. [Die Zeit, 14.12.2012, Nr. 50]
Die Laborantin bringt den Drahtkorb mit den Reagenzgläschen, die vor unseren Augen mit Staphylokokkeneiter beimpft worden sind, und setzt sie in den Brutschrank. [Welt und Wissen, 1932, Nr. 2, Bd. 21]
Die Rotfärbung entsteht, wenn Reis mit dem Pilz Monascus purpureus beimpft wird. [Süddeutsche Zeitung, 28.09.1999]
Eine Reihe Petrischalen wurden mit je 2·104 Bakterien (E. coli) beimpft und mehrere Stunden bebrütet. [Bresch, Carsten: Klassische und molekulare Genetik, Berlin u. a.: Springer 1965 [1964], S. 88]
Zitationshilfe
„beimpfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beimpfen>.

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