beiseitestellen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung bei-sei-te-stel-len
Wortzerlegung beiseitestellen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. zurückstellen
Beispiel:
er hatte für sich mehrere Flaschen Wein beiseitegestellt
übertragen
Beispiel:
Das Wesentliche ist, daß Sie ... Ihre Skepsis beiseitestellen [Feuchtw.Lautensack80]

Typische Verbindungen zu ›beiseitestellen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›beiseitestellen‹.

Verwendungsbeispiele für ›beiseitestellen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man stellt sein Geschirr nicht abgegessen beiseite und stapelt es auch nicht vor sich.
Süddeutsche Zeitung, 03.12.2003
Er hebt ihn hoch und prostet in den Saal hinein, doch dann nippt er nur am Schaum und stellt den Krug beiseite.
Die Welt, 09.03.2000
Sie stand auf mit ruckartig heftiger Bewegung, zog die Jalousien hoch, stellte ihre Graphologie beiseite.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 79
Der stellte seine Hellebarde beiseite und zeigte uns alte Siegel unter Glas.
Kempowski, Walter: Tadellöser & Wolff, München: Hanser 1971 [1971], S. 80
Mit bedächtigen, liebevollen Bewegungen stellte sie die verblaßten Familienphotographien in dunkelbraunen oder violetten Samtrahmen wieder hin und legte vorsichtig die Papiere beiseite.
Reventlow, Franziska Gräfin zu: Ellen Olestjerne. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 6087
Zitationshilfe
„beiseitestellen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beiseitestellen>, abgerufen am 27.05.2020.

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