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bejammern

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung be-jam-mern
Wortzerlegung be- jammern
Wortbildung  mit ›bejammern‹ als Grundform: Bejammern
eWDG

Bedeutung

etw., jmdn. wehleidig beklagen
Beispiele:
ein Unglück, eine Krankheit, Leid, sein eigenes Los bejammern
einen Verlust bejammern
diese Sache kann man nicht genug bejammern und beklagen
Hier bejammert kein Geschädigter mehr sich selbst [ H. MannZeitalter7]

Thesaurus

Synonymgruppe
bejammern · klagen · wehklagen · zetern  ●  jammern  Hauptform · lamentieren  abwertend · barmen  geh., veraltend, regional, literarisch · heulen  ugs. · janke(r)n  ugs. · raunzen  ugs., österr.
Assoziationen
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›bejammern‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bejammern‹.

Verwendungsbeispiele für ›bejammern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir können diese Lage bejammern, aber das wird sie nicht ändern. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1971]]
Und sie meint, es sei höchst überflüssig, die iranischen Frauen zu bejammern. [Die Zeit, 10.05.2004, Nr. 19]
Und am Ende bleibt uns gar nichts mehr zu bejammern. [Süddeutsche Zeitung, 27.11.2002]
Da reicht es aber nicht, zu bejammern, was verloren gegangen ist. [Die Welt, 17.01.2005]
Nun bejammern sie zusammen mit ihren unvergleichlichen Fans den Abstieg. [Bild, 27.05.2003]
Zitationshilfe
„bejammern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bejammern>.

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