beklatschen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung be-klat-schen
Wortzerlegung be-klatschen
eWDG

Bedeutung

jmdn., etw. mit Beifall belohnen, jmdm., einer Sache applaudieren
Beispiele:
der Ansager, die Band wurde stürmisch beklatscht
das Spiel, einen Scherz beklatschen
Alles rein Artistische wurde sehr beklatscht [ KlepperKahn111]

Thesaurus

Synonymgruppe
Applaus spenden · Beifall spenden · beklatschen · klatschen  ●  ↗akklamieren  österr. · ↗applaudieren  Hauptform · (die) Hände rühren  geh. · (mit) Beifall bedenken  geh. · Beifall zollen  geh. · in die Händchen patschen  ugs., abwertend
Assoziationen
Synonymgruppe
(jemandem) huldigen · ↗(jemandem) zujubeln · (jemanden) feiern wie einen Popstar · ↗bejubeln · beklatschen  ●  (jemandem / einer Sache) Beifall zollen  geh. · ↗akklamieren  geh.
Assoziationen
  • Freudenschreie ausstoßen · ↗frohlocken · hurra schreien · in Jubelschreie ausbrechen · ↗jauchzen · ↗jubilieren · juchhe schreien · juchhu schreien · ↗juchzen · juhu rufen · vor Freude laut singen  ●  ↗johlen  abwertend · ↗jubeln  Hauptform
  • (jemanden/etwas) frenetisch bejubeln · (jemanden/etwas) frenetisch feiern · begeistert aufgenommen werden (von) · begeistert gefeiert werden · begeisterte Aufnahme finden (bei) · zu Begeisterungsstürmen hinreißen  ●  (sich) vor Begeisterung überschlagen  fig.
  • (bezahlter) Beifallklatscher · ↗Claqueur  ●  (die) Claque (Theat.)  fachspr. · Klatschvieh  derb, stark abwertend
  • (jemandem) einen begeisterten Empfang bereiten · (jemanden) begeistert empfangen  ●  (jemandem) den roten Teppich ausrollen  fig.

Typische Verbindungen zu ›beklatschen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›beklatschen‹.

Verwendungsbeispiele für ›beklatschen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Darf man, wenn es um 317 Morde geht, gelungene Soli beklatschen?
Die Zeit, 15.11.2012, Nr. 46
Das stört die Bürger nicht, sie beklatschen das Symbol, den rituellen Akt der Reinigung.
Süddeutsche Zeitung, 03.05.1997
Doch unterließen sie nicht, meinen Vortrag kräftig zu beklatschen, was ich als allgemeinen Dank für mein persönliches Erscheinen auffassen durfte.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Sonst hätten die Reden des Kaisers nicht gehalten und nicht mit Hurra-Geschrei beklatscht werden können.
Johann, Ernst: Einleitung: Kaiser Wilhelm II. In: Johann, Ernst (Hg.) Reden des Kaisers, München: Dt. Taschenbuch-Verl. 1966, S. 25
Damit wird vor allem in Finnland während des Saunaganges die Haut beklopft und beklatscht und auf diese Weise gleichzeitig heiße Luft zugefächelt.
Fresenius, Hanna: Sauna, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1987 [1974], S. 97
Zitationshilfe
„beklatschen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beklatschen#1>, abgerufen am 17.01.2021.

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beklatschen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung be-klat-schen
Wortzerlegung be-klatschen
eWDG

Bedeutung

salopp über jmdn., etw. klatschen
Beispiel:
mit spitzer Lästerzunge wurde jeder und alles beklatscht

Thesaurus

Synonymgruppe
Applaus spenden · Beifall spenden · beklatschen · klatschen  ●  ↗akklamieren  österr. · ↗applaudieren  Hauptform · (die) Hände rühren  geh. · (mit) Beifall bedenken  geh. · Beifall zollen  geh. · in die Händchen patschen  ugs., abwertend
Assoziationen
Synonymgruppe
(jemandem) huldigen · ↗(jemandem) zujubeln · (jemanden) feiern wie einen Popstar · ↗bejubeln · beklatschen  ●  (jemandem / einer Sache) Beifall zollen  geh. · ↗akklamieren  geh.
Assoziationen
  • Freudenschreie ausstoßen · ↗frohlocken · hurra schreien · in Jubelschreie ausbrechen · ↗jauchzen · ↗jubilieren · juchhe schreien · juchhu schreien · ↗juchzen · juhu rufen · vor Freude laut singen  ●  ↗johlen  abwertend · ↗jubeln  Hauptform
  • (jemanden/etwas) frenetisch bejubeln · (jemanden/etwas) frenetisch feiern · begeistert aufgenommen werden (von) · begeistert gefeiert werden · begeisterte Aufnahme finden (bei) · zu Begeisterungsstürmen hinreißen  ●  (sich) vor Begeisterung überschlagen  fig.
  • (bezahlter) Beifallklatscher · ↗Claqueur  ●  (die) Claque (Theat.)  fachspr. · Klatschvieh  derb, stark abwertend
  • (jemandem) einen begeisterten Empfang bereiten · (jemanden) begeistert empfangen  ●  (jemandem) den roten Teppich ausrollen  fig.

Typische Verbindungen zu ›beklatschen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›beklatschen‹.

Verwendungsbeispiele für ›beklatschen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Darf man, wenn es um 317 Morde geht, gelungene Soli beklatschen?
Die Zeit, 15.11.2012, Nr. 46
Das stört die Bürger nicht, sie beklatschen das Symbol, den rituellen Akt der Reinigung.
Süddeutsche Zeitung, 03.05.1997
Doch unterließen sie nicht, meinen Vortrag kräftig zu beklatschen, was ich als allgemeinen Dank für mein persönliches Erscheinen auffassen durfte.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Sonst hätten die Reden des Kaisers nicht gehalten und nicht mit Hurra-Geschrei beklatscht werden können.
Johann, Ernst: Einleitung: Kaiser Wilhelm II. In: Johann, Ernst (Hg.) Reden des Kaisers, München: Dt. Taschenbuch-Verl. 1966, S. 25
Damit wird vor allem in Finnland während des Saunaganges die Haut beklopft und beklatscht und auf diese Weise gleichzeitig heiße Luft zugefächelt.
Fresenius, Hanna: Sauna, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1987 [1974], S. 97
Zitationshilfe
„beklatschen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beklatschen#2>, abgerufen am 17.01.2021.

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