Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

bekleben

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung be-kle-ben
Wortzerlegung be- kleben
eWDG

Bedeutung

etw. auf etw. kleben
Beispiele:
eine Litfaßsäule mit Plakaten bekleben
ein Fenster, eine Schachtel mit Papier bekleben
ein mit Muscheln beklebtes Kästchen

Typische Verbindungen zu ›bekleben‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bekleben‹.

Verwendungsbeispiele für ›bekleben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er soll sogar interessiert sein, eine weitere Wand seines Büros bekleben zu lassen. [Die Welt, 20.02.2004]
Der Mann riß aus dem Papier, mit dem er im Büro seine Fenster auf Bitten der Frau beklebt hatte, nachträglich am Rand kleine Streifen heraus. [Weyrauch, Wolfgang: Die Ehe. In: Kesten, Hermann (Hg.) 24 neue deutsche Erzähler, Leipzig u. a.: Kiepenheuer 1983 [1929], S. 351]
Das gelang jedoch nicht, weil die Scheibe mit einer Folie beklebt war. [Der Tagesspiegel, 29.09.2003]
Das weiße Papier, mit dem sie beklebt ist, wird im Spiel aufgerissen und gibt ein verborgenes Fenster frei. [Die Zeit, 26.04.1985, Nr. 18]
Der Sockel ist meist mit einem schmalen Streifen Schrift beklebt – der Inhalt oft ein scherzhafter Titel. [o. A.: Lexikon der Kunst – Z. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 35072]
Zitationshilfe
„bekleben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bekleben>.

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