bekleckern

GrammatikVerb
Worttrennungbe-kle-ckern
Wortzerlegungbe-kleckern
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich etw., sich mit etw. bekleckernetw., sich kleckernd beschmutzen
Beispiele:
das Tischtuch mit Tinte bekleckern
das Kleid bekleckern
er fürchtete, den guten Anzug, sich zu bekleckern
sie hatte sich [Dativ] die Bluse mit Suppe bekleckert
mit Straßenschmutz bekleckerte Hosensäume
bildlich
Beispiele:
saloppjmd. hat eine bekleckerte Weste (= hat Unrechtes getan)
salopp, spöttischda hast du dich nicht gerade mit Ruhm bekleckert (= da hast du nicht gerade viel Ruhm erworben)

Thesaurus

Synonymgruppe
bekleckern · ↗beklecksen
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›bekleckern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Farbe Hemd Hose Jacke Justiz Kaffee Ruhm Senf Taube Tischtuch Weste gerade

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bekleckern‹.

Verwendungsbeispiele für ›bekleckern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und bekleckert dabei prompt eher die anderen als sich selber.
Der Tagesspiegel, 31.08.2002
Die meisten Treiber bekleckern sich da nicht gerade mit Ruhm.
C't, 1994, Nr. 9
Er bekleckerte sich beim Essen und Trinken, derart zuckte es bei ihm.
Der Spiegel, 09.05.1983
Sie lief ihm zum Munde heraus und bekleckerte die Jacke.
Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 40
Wenn ich mir beim Meißeln einen Hautfetzen von der linken Hand schlug, bekleckerte ich immer den ganzen Schraubstockplatz mit meinem roten Leben.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 18451
Zitationshilfe
„bekleckern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bekleckern>, abgerufen am 19.01.2020.

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