bekleistern

GrammatikVerb
Worttrennungbe-kleis-tern

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  1. a) [umgangssprachlich] reichlich mit Kleister, Klebstoff bestreichen
  2. b) [umgangssprachlich, abwertend] mit etw. (reichlich u. auffallend) bekleben
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
umgangssprachlich reichlich mit Kleister, Klebstoff bestreichen
b)
umgangssprachlich, abwertend mit etw. (reichlich u. auffallend) bekleben

Verwendungsbeispiele für ›bekleistern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Natürlich haben die Chefs die komplette Litfasssäule nicht eigenhändig bekleistert.
Süddeutsche Zeitung, 16.10.2004
Jahrelang hatte die bunte Politaktivistenszene des Bezirks sie mit Plakaten bekleistert und damit nicht gerade zur Wohnumfeldverbesserung beigetragen.
Die Welt, 26.02.2000
Dabei sacken sie sich dank einer harzigen Substanz, mit der die Blütenblätter sie mittlerweile bekleistert haben, eine tüchtige Ladung der über Nacht gereiften Pollen auf.
Die Zeit, 08.11.1991, Nr. 46
Zitationshilfe
„bekleistern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bekleistern>, abgerufen am 02.04.2020.

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