beklemmen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-klem-men
Grundformklemmen
Wortbildung mit ›beklemmen‹ als Letztglied: ↗atembeklemmend  ·  mit ›beklemmen‹ als Grundform: ↗beklommen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. beklemmt jmdn., etw.etw. beengt, bedrückt jmdn., etw.
Beispiele:
der Gedanke, die Stille beklemmt mich
das Schweigen, eine unbekannte Empfindung, Angst beklemmte ihre Brust
eine bange Ahnung beklemmt mein Herz
etw. beklemmt jmdm. den Atem
die Zimmerdecke war beklemmend niedrig
die Luft ist beklemmend
eine beklemmende Angst
ein beklemmendes Gefühl
sie fühlte sich beklemmt
Beklemmend war das Schweigen in der Menge an der Kathedrale [BöllWort87]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch wenn man weiß, dass das nur Reflexe sind, ist das beklemmend.
Die Zeit, 24.01.2011, Nr. 04
Es ist wirklich beklemmend, auf einer so weiten Fläche nur tote Bäume zu sehen.
Süddeutsche Zeitung, 11.11.1997
Düster und beklemmend war die Zukunft, nicht zu vergleichen mit der seligen Schau Gottes, die den Christen versprochen wurde.
Nitschke, August: Frühe christliche Reiche. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 4429
Obgleich er voll Neugier und Staunen das fremde Leben aufnahm, beklemmte es ihn.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1917], S. 85
Und beklemmend wurde in solchen Stunden das Gefühl unendlicher Ferne und Weite.
Heyking, Elisabeth von: Briefe, die ihn nicht erreichten. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 6018
Zitationshilfe
„beklemmen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beklemmen>, abgerufen am 20.06.2019.

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