beklopfen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-klop-fen
Wortzerlegungbe-klopfen
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdn., etw. klopfend untersuchen
Beispiele:
jmdn. beklopfen und behorchen
der Arzt beklopft die Brust des Patienten
einen Zahn beklopfen

Typische Verbindungen zu ›beklopfen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›beklopfen‹.

Verwendungsbeispiele für ›beklopfen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie packen einen jungen Mann, drücken ihn an den Wagen, beklopfen und durchsuchen seine Kleidung.
Süddeutsche Zeitung, 24.09.1996
Zwei Stunden hatte ein Student an ihrem Bett gesessen, sie ausgefragt und abgehorcht und beklopft.
Die Zeit, 16.12.1966, Nr. 51
Manche der Herren beklopften ihn fachmännisch, vermaßen ihn, schauten ihm in Mund und Auge.
Süskind, Patrick: Das Parfum, Zürich: Diogenes 1985, S. 174
Und als er mich in ausgiebiger Weise behört und beklopft hatte, lachte er wieder.
Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 652
Um mich wenigstens etwas zu orientieren, beklopfe ich rasch die vordere Brustwand.
Killian, Hans: Auf Leben und Tod, München: Wilhelm Heyne Verlag 1976, S. 3
Zitationshilfe
„beklopfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beklopfen>, abgerufen am 09.04.2020.

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