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beklopfen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung be-klop-fen
Wortzerlegung be- klopfen
eWDG

Bedeutung

jmdn., etw. klopfend untersuchen
Beispiele:
jmdn. beklopfen und behorchen
der Arzt beklopft die Brust des Patienten
einen Zahn beklopfen

Typische Verbindungen zu ›beklopfen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›beklopfen‹.

Verwendungsbeispiele für ›beklopfen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zwei Stunden hatte ein Student an ihrem Bett gesessen, sie ausgefragt und abgehorcht und beklopft. [Die Zeit, 16.12.1966, Nr. 51]
Sie packen einen jungen Mann, drücken ihn an den Wagen, beklopfen und durchsuchen seine Kleidung. [Süddeutsche Zeitung, 24.09.1996]
Manche der Herren beklopften ihn fachmännisch, vermaßen ihn, schauten ihm in Mund und Auge. [Süskind, Patrick: Das Parfum, Zürich: Diogenes 1985, S. 174]
Wenn man es wagt, den betonierten Status quo leis zu beklopfen. [Die Zeit, 29.09.1989, Nr. 40]
Und als er mich in ausgiebiger Weise behört und beklopft hatte, lachte er wieder. [Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 652]
Zitationshilfe
„beklopfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beklopfen>.

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