bekränzen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-krän-zen (computergeneriert)
GrundformKranz
Wortbildung mit ›bekränzen‹ als Erstglied: ↗Bekränzung  ·  mit ›bekränzen‹ als Letztglied: ↗blumenbekränzt · ↗efeubekränzt · ↗lorbeerbekränzt · ↗ährenbekränzt
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdn., etw. mit einem Kranz schmücken
Beispiele:
den Sieger, die Braut, das Geburtstagskind bekränzen
die Stirn, das Haupt bekränzen
etw. mit einer Girlande, mit frischem Grün und Blüten schmücken
Beispiele:
Tisch und Wände, Pfosten und Säulen bekränzen
das Portal war schön bekränzt
ein bekränztes Bild
So glitt der festlich bekränzte Schicksalszug in eine unbestimmte Ferne hinaus [G. Hauptm.3,372]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Blume Büste Haupt Lorbeer Lorbeere Rose Sieger

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bekränzen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie wurde niemals verhüllt und auch niemals, wie man eigentlich annehmen sollte, bekränzt.
Die Zeit, 11.03.1948, Nr. 11
Dagegen muss sich Schulte-Hillen selbst bekränzen, denn er erklärt sich nicht von selbst.
Süddeutsche Zeitung, 23.09.2000
Aus diesem Grunde umschreitet man den A., salbt, bekränzt und küßt man ihn.
o. A.: Lexikon der Kunst - A. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 795
Ihr Haar bildete Hörner an den Schläfen und war von einer Adlerfederkrone bekränzt.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 472
Zitationshilfe
„bekränzen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bekränzen>, abgerufen am 12.12.2019.

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