bekriechen

GrammatikVerb · bekriecht, bekroch, hat bekrochen
Aussprache
Worttrennungbe-krie-chen
Wortzerlegungbe-kriechen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. bekriecht jmdn., etw.etw. kriecht auf jmdm., etw.
Beispiele:
eine Ameise bekriecht mich
welches ... das Gefühl erweckt, als wenn sie von Ungeziefer bekrochen würden [G. Keller7,322]

Verwendungsbeispiele für ›bekriechen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber die Nacktschnecken bekriechen sie nach einer Regennacht ganz unbekümmert.
Der Tagesspiegel, 10.08.2001
Da beschleicht und bekriecht mich hin und wieder eine unbestimmte Angst, gefolgt von einem höchst bestimmten Albtraum.
Süddeutsche Zeitung, 01.02.2003
Der plädierte für die Ruine als Denk-Mal, das jedem seine Deutung erlaubte, von Efeu bekrochen, von Bäumen bewachsen.
Die Zeit, 14.05.1993, Nr. 20
Regenwürmer auf Glasplatten hingegen, die von unbehelligten Vorgängern bekrochen worden waren, zeigten keine Eile hinwegzukommen.
Die Zeit, 20.12.1968, Nr. 51
Zitationshilfe
„bekriechen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bekriechen>, abgerufen am 29.03.2020.

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