bekriegen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-krie-gen
eWDG, 1967

Bedeutung

Krieg gegen jmdn. führen
Beispiele:
den Feind, ein Volk bekriegen
die beiden feindlichen Lager bekriegten (= bekämpften) sich, einander
Der Kaiser ist ein frommer Mann, er bekriegt die Heiden und tauft sie [TollerSchriften16]

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) anfeinden · ↗(sich) befehden · (sich) bekriegen
Assoziationen
Antonyme
  • (sich) bekriegen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Armee Bande Christ Clan Demokratie Feind Gang Gericht Jahrzehnt Konkurrent Kontrahent Kroate König Messer Muslim Rebell Reformer Stamm Warlord bekämpfen belauern bis erbittert gegenseitig heftig inzwischen untereinander Öffentlichkeit

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bekriegen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist auch nicht gerechtfertigt, ein Land zu bekriegen, das vor zwölf Jahren einmal seine Bürger massakriert hat.
Der Tagesspiegel, 04.03.2004
Während ihrer ganzen Geschichte haben sich zwei große Völker bekriegt.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1940]
In China, auf dem Rücken einer verelendeten Bevölkerung, bekriegten sich geldgierige Generale.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 673
Es wurde von den Athenern bekriegt und mußte sich unterwerfen.
Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 3712
Sie waren natürlich nicht stark genug, um in den Wettstreit der Weltmächte einzutreten, und bekriegten sich lieber gegenseitig.
Petersen, Jes: Erde und Mensch, Berlin: Columbus-Verl. [1935] [1925], S. 151
Zitationshilfe
„bekriegen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bekriegen>, abgerufen am 19.10.2019.

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