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belächeln

Grammatik Verb · belächelt, belächelte, hat belächelt
Aussprache 
Worttrennung be-lä-cheln
Wortzerlegung be- lächeln
eWDG

Bedeutung

über etw., jmdn. erheitert lächeln
Beispiele:
etw. heimlich, still, hochmütig, von oben herab, mitleidig, wohlwollend, zweifelnd belächeln
kleine Späße belächeln
Die Männer belächelten den Witz […] doch hüteten sie sich, ihre Freude laut werden zu lassen [ HauffLichtenstein3,235]
etw. lächelnd verspotten
Beispiele:
eine naive Antwort, seinen ehemaligen Geschmack, im Alter die Torheiten der Jugend belächeln
jmds. Einfalt, Übertreibungen, einseitigen Standpunkt, unbegründete Vermutungen, merkwürdiges Äußeres, unbeholfenes Benehmen belächeln
und wenn Vorübergehende den ungeschickten Mann belächelten, so fühlte sie sich mitverlacht [ CarossaGion180]

Thesaurus

Synonymgruppe
auslachen · belächeln · nicht ernst nehmen · spöttische Bemerkungen machen (über)  ●  (jemandem) ins Gesicht lachen  fig. · (nur) ein mitleidiges Lächeln übrig haben (für)  fig.
Assoziationen
  • (einen) Scherz machen (über) · (jemandem) ins Gesicht lachen · (sich) auf jemandes Kosten amüsieren · (sich) ein Lachen kaum verkneifen können (angesichts) · (sich) lustig machen (über) · (sich) mokieren (über) · Scherze treiben (mit) · Witze machen (über) · auslachen · ins Lächerliche ziehen · lächerlich machen · nicht ernst nehmen · seinen Spaß haben (mit/bei) · spotten (über) · verlachen · witzeln · zum Gespött machen  ●  Späße treiben (mit)  veraltend · verspotten  Hauptform · (jemandem) eine lange Nase drehen  ugs., fig. · (jemandem) eine lange Nase machen  ugs., fig. · (sich) belustigen (über)  geh. · Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.  geh., Sprichwort · durch den Kakao ziehen  ugs., fig. · frotzeln (über)  ugs. · verhohnepiepeln  ugs.

Typische Verbindungen zu ›belächeln‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›belächeln‹.

Verwendungsbeispiele für ›belächeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Expedition, zunächst nur belächelt, schien plötzlich jedermann äußerst wichtig. [Nadolny, Sten: Die Entdeckung der Langsamkeit, München: Piper 1983, S. 179]
Und wie sehr verletzt es ihn, wenn er spürt, allseits belächelt zu werden für sein Engagement? [Die Zeit, 14.09.2009, Nr. 37]
Viele haben uns belächelt, und wenn viele über Dich lächeln, kommst du irgendwann selbst ins Grübeln. [Süddeutsche Zeitung, 02.08.2003]
Aber irgendwie fühlten wir uns belächelt, als nicht mehr interessant genug. [Süddeutsche Zeitung, 30.03.2002]
Und daher soll man sich davor hüten, den Kanzler als banausisch zu belächeln. [Süddeutsche Zeitung, 09.06.2000]
Zitationshilfe
„belächeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bel%C3%A4cheln>.

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