belämmern

Grammatik Verb
Worttrennung be-läm-mern
Ungültige Schreibung belemmern
Rechtschreibregeln § 13
Wortbildung  mit ›belämmern‹ als Grundform: ↗belämmert

Bedeutungsübersicht+

  1. [salopp] ...
    1. 1. [landschaftlich] jmdn. belästigen
    2. 2. [ostmitteldeutsch] jmdn. leicht betrügen
eWDG

Bedeutung

salopp
1.
landschaftlich jmdn. belästigen
2.
ostmitteldeutsch jmdn. leicht betrügen
Beispiel:
den kann man belämmern, ohne dass er es merkt

Verwendungsbeispiele für ›belämmern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da sitze ich nun seit gestern mit Mutter in diesem Nest, und es scheint wahrhaftig belämmert zu werden.
Die Zeit, 10.09.1965, Nr. 37
Nicht nur außenpolitisch, auch innenpolitisch steht das Land belämmert da.
Süddeutsche Zeitung, 17.10.1995
Unversehens steht die gesamte Berliner Regierung so belämmert da, wie es bislang nur behauptet wurde.
Süddeutsche Zeitung, 16.10.1998
Und die, die das große Ratatouille machen, legen ihr Ding vor, und man belämmert sie nicht.
konkret, 1987
Zitationshilfe
„belämmern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bel%C3%A4mmern>, abgerufen am 15.05.2021.

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