Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

belabern

Grammatik Verb
Worttrennung be-la-bern
Wortzerlegung be- labern
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend
1.
auf jmdn. labernd einreden
2.
labernd besprechen

Verwendungsbeispiele für ›belabern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich könnte nicht so gut Leute belabern, mich immer wieder verkaufen und selber organisieren. [Die Zeit, 22.10.2001, Nr. 43]
Wenn man zu den Zirkusauftritten keine Lust mehr hatte, wurde man so lange belabert, bis man weitergemacht hat. [Die Zeit, 23.08.1996, Nr. 35]
Neunzig Minuten rollte der Ball, aber weit mehr als neunzig Minuten wurde das Rollen des Balles belabert. [Süddeutsche Zeitung, 12.06.2004]
Der Held wird vom Ensemble auf anfeuernde, bremsende, beratende, mitfühlende Art belabert, in die Mitte und in die Watte genommen. [Die Zeit, 15.10.2001, Nr. 42]
Aber in unserer Mediengesellschaft, die jede Geste kommentiert und jede Mark belabert, kommen Worte zuerst. [Die Zeit, 07.06.1991, Nr. 24]
Zitationshilfe
„belabern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/belabern>.

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