Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

belachen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung be-la-chen
Wortzerlegung be- lachen
eWDG

Bedeutung

über etw., jmdn. erheitert lachen
Beispiele:
einen Scherz, die Pointe, jmds. lustigen Einfall laut, leise, herzlich, wohlwollend belachen
ein viel belachtes Lustspiel
die Streiche der Jugendzeit im Alter belachen
einen Humoristen belachen
Er belachte seinen eigenen Witz [ Hauff1,168]
etw. lachend verspotten
Beispiele:
eine durchsichtige Ausrede belachen
unglaubwürdige Mitteilungen belachen
So sind wohl manche Sachen, / die wir getrost belachen, / weil unsre Augen sie nicht sehn [ M. ClaudiusAbendlied]

Typische Verbindungen zu ›belachen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›belachen‹.

Verwendungsbeispiele für ›belachen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sollte es bei der in aller Welt belachten, doch eher tragischen „Scheidung auf italienisch“ bleiben? [Die Zeit, 16.10.1970, Nr. 42]
Oft wird sie belacht, aber was bei uns ins Kino kommt, kommt an der FSK nicht vorbei. [Der Tagesspiegel, 16.07.1999]
An die Lehrer, die wir belachten, haben wir uns wenigstens erinnert. [Die Zeit, 12.06.1981, Nr. 25]
Denn es waren ja nicht nur die deutschen Journalisten, die den Film belacht und nachher kritisch befragt hatten. [Der Tagesspiegel, 15.02.2004]
Blätter mit den obszönsten Bleistiftzeichnungen wurden emporgehoben, umhergeschickt und gierig belacht. [Mann, Thomas: Buddenbrooks, Frankfurt a. M.: Fischer 1989 [1901], S. 665]
Zitationshilfe
„belachen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/belachen>.

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