belassen

GrammatikVerb · belässt, beließ, hat belassen
Aussprache
Worttrennungbe-las-sen (computergeneriert)
Wortzerlegungbe-lassen
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdn., etw. bei etw., jmdm. lassen
Beispiele:
jmdn. bei seiner Meinung, in seinem Amt, Irrtum belassen
jmdn., etw. an einem bestimmten Ort belassen
etw. in der angegebenen Reihenfolge, in einem Missverhältnis belassen
die Zeilen im Wortlaut belassen (= unverändert lassen)
etw. bei etw. bewenden lassen
Beispiele:
man belasse es dabei!
doch um sie zu ärgern, beließ er es gerade bei ihr nicht bei dem zeremoniellen Kuß [Feuchtw.Tag60]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das trifft in der Tat für viele der grundsätzlich "Ohne Titel" belassenen Arbeiten zu.
Der Tagesspiegel, 20.02.2000
Der Reiz besteht aus dem absichtlich belassenen Rohzustand des Materials.
Süddeutsche Zeitung, 22.10.2003
Der in seiner Natürlichkeit belassene Fuß erscheint in einem artifiziellen Rahmen.
Die Zeit, 12.04.1996 (online)
Bisher weiß belassene Stücke erhalten nunmehr mit Überglasurfarben ihren Dekor.
o. A.: Lexikon der Kunst - P. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1993], S. 10629
Die knallende Melodik und der bewusst ungeschliffen und primitiv belassene Orchesterklang suggerieren die Nachahmung echten, bäuerlichen Lebens.
Fath, Rolf: Werke - C. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 421
Zitationshilfe
„belassen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/belassen>, abgerufen am 20.03.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Belarusse
belangvoll
belangreich
Belanglosigkeit
belanglos
belastbar
Belastbarkeit
belasten
belastet
belästigen