Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

bemäkeln

Grammatik Verb · bemäkelt, bemäkelte, hat bemäkelt
Aussprache 
Worttrennung be-mä-keln
Wortzerlegung be- mäkeln
Wortbildung  mit ›bemäkeln‹ als Erstglied: Bemäkelung
eWDG

Bedeutung

etw., jmdn. bekritteln, über etw., jmdn. mäkeln
Beispiele:
eine Sache, jede Einzelheit (lieblos) bemäkeln
er bemäkelte jedes Wort
wenn Ihr einmal recht freundlich gegen mich sein, mich nicht immer so bezweifeln und bemäkeln wollt [ Immerm.Münchh.3,26]

Thesaurus

Synonymgruppe
bemängeln · kritisch betrachten · kritisieren · tadeln  ●  (etwas/jemanden) aufs Korn nehmen  ugs. · (jemanden) zusammenfalten  ugs. · auseinandernehmen  ugs. · bekritteln  ugs. · bemäkeln  ugs. · schelten  geh., veraltet
Synonymgruppe
beanstanden · bemängeln · monieren · reklamieren · rügen  ●  bemäkeln  ugs.
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele für ›bemäkeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer je die Nato kritisierte, wer je die amerikanische Politik bemäkelte, ist jetzt zum Schweigen gebracht. [Süddeutsche Zeitung, 13.09.2001]
Dabei gebe es doch genügend Dinge, die zu Unrecht bemäkelt werden. [Bild, 20.11.2000]
Dabei geht es mir nicht darum, ihre Wissenschaftlichkeit zu bemäkeln. [konkret, 1994]
Nicht nur aus barockem Geschmack hätte der Kunst liebende Preuße wohl in ureigenem Ton das fehlende Ornament bemäkelt. [Der Tagesspiegel, 16.09.2003]
Er habe das von ihm entworfene Gericht bestellt, getestet, gelobt und nichts bemäkelt. [Die Zeit, 15.05.2012, Nr. 10]
Zitationshilfe
„bemäkeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bem%C3%A4keln>.

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