bemakelt

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Aussprache
Worttrennungbe-ma-kelt
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltend mit einem Makel behaftet
Beispiele:
einen aus verschollenen serbischen Tagen bemakelten Mann [A. ZweigErziehung325]
ihr Mund war stolz und doch wie von einem ungebührlichen Witz bemakelt [BrodTycho Brahe247]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An der Hochschule wurden zum 1. Oktober promoviert Gehrig und Raab, die demokratischen Nationalökonomen, Raab mit einer jüdischen Frau bemakelt.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1934. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1934], S. 145
Allein sie blieb bemakelt.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 391
Zitationshilfe
„bemakelt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bemakelt>, abgerufen am 15.11.2019.

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