bemalen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-ma-len
Wortzerlegungbe-malen
Wortbildung mit ›bemalen‹ als Erstglied: ↗Bemalung  ·  formal verwandt mit: ↗buntbemalt
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. mit Farbe bunt anstreichen
Beispiele:
eine Fläche, Säule bemalen
Holzwerk bemalen
die Tragebalken sind rot bemalt
die Krüge waren mit schönen Trinksprüchen, die Teller mit Streublümchen bemalt
ein bemaltes Osterei
bemalte Kästen und Truhen
salopp, abwertend sich bemalensich schminken
Beispiel:
sich das Gesicht bemalen

Thesaurus

Synonymgruppe
anstreichen · bemalen · malen · ↗pinseln · ↗streichen  ●  ↗malern  ugs.
Synonymgruppe
anmalen · bemalen · ↗bepinseln · ↗färben · ↗tünchen · ↗übermalen

Typische Verbindungen zu ›bemalen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Acrylfarbe Außenwand Farbe Filzstift Fresko Graffito Hakenkreuz Hauswand Henna Leinwand Mauersegment Nationalfarbe Ornament Osterei Pinsel Sarg Schriftzeichen Seidentuch Tarnfarbe Wand bedrucken bekleben beschriften besprühen besticken schnitzen vergolden verputzen verzieren Ölfarbe

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bemalen‹.

Verwendungsbeispiele für ›bemalen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine chinesische Dose, bemalt mit rotgoldenem Drachengetier, erregte Brentens Aufmerksamkeit.
Bredel, Willi: Die Väter. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelausgaben, Bd. 7, Berlin: Aufbau-Verl. 1973 [1946], S. 173
Du reinigst die Eier mit heißem Essigwasser, damit du sie bemalen kannst.
Braun, Anne u. Nell, Edith: Man muß sich nur zu helfen wissen, Leipzig: Verl. für die Frau 1971, S. 102
Für die Rolle hatte er sich das Gesicht mit roter und weißer Farbe dick bemalt.
Rumpf, Fritz: Zur Geschichte des Theaters in Japan. In: Glaser, Curt (Hg.), Japanisches Theater, Berlin-Lankwitz: Würfel-Verl. 1930, S. 87
Die Eitelkeit und die Neigung zur Auszeichnung veranlaßt den Menschen, sich zu bemalen, zu schmücken; daraus geht der Kriegsschmuck, die Kleidung als Sitte hervor.
Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 43
Der Fußboden besteht aus einem Lehmestrich, die Wände sind mit Gips beworfen und bemalt.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. I,2. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1884], S. 19827
Zitationshilfe
„bemalen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bemalen>, abgerufen am 20.01.2020.

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