benähen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-nä-hen
Wortzerlegungbe-nähen

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. etw. auf etw. nähen
  2. 2. [salopp] jmds. Sachen nähen
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. auf etw. nähen
Beispiel:
ein Tuch mit Bändern benähen
2.
salopp jmds. Sachen nähen
Beispiel:
die alte Oma hat alle ihre Enkel benäht

Verwendungsbeispiele für ›benähen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihre Vorderteile waren mit vier Taschen benäht, die verschieden groß waren, dem Inhalt angemessen.
Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 933
Er stellte den mit gewürfeltem Tuch benähten Handkoffer nieder und beugte dabei die Knie ein.
Kafka, Franz: Hochzeitsvorbereitungen auf dem Lande. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1907], S. 3421
Eine Ziegenlederweste, benäht mit 254 falschen Wimpern, wirkt wie mit zartesten Federn verziert.
Die Zeit, 20.07.2009, Nr. 29
Rote Rosen und grüne Blätter leuchteten mir entgegen, er hatte einen braunen, wattierten Burnus an, der bei den Knöpfen kunstvoll mit Schnüren benäht war.
Bischoff, Charitas: Bilder aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 21534
Insgesamt neun Stoffstücke würden von der auf textilen Kirchenschmuck spezialisierten Werkstatt bestickt und benäht, teilte eine Diakonie-Sprecherin am Mittwoch mit.
Süddeutsche Zeitung, 09.09.2004
Zitationshilfe
„benähen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ben%C3%A4hen>, abgerufen am 09.04.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
benagen
benageln
Benachteiligungsverbot
Benachteiligung
Benachteiligte
benamsen
benannt
benarbt
benässen
benaut