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benähen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung be-nä-hen
Wortzerlegung be- nähen

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. etw. auf etw. nähen
  2. 2. [salopp] jmds. Sachen nähen
eWDG

Bedeutungen

1.
etw. auf etw. nähen
Beispiel:
ein Tuch mit Bändern benähen
2.
salopp jmds. Sachen nähen
Beispiel:
die alte Oma hat alle ihre Enkel benäht

Verwendungsbeispiele für ›benähen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihre Vorderteile waren mit vier Taschen benäht, die verschieden groß waren, dem Inhalt angemessen. [Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 933]
Er stellte den mit gewürfeltem Tuch benähten Handkoffer nieder und beugte dabei die Knie ein. [Kafka, Franz: Hochzeitsvorbereitungen auf dem Lande. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1907], S. 3421]
Eine Ziegenlederweste, benäht mit 254 falschen Wimpern, wirkt wie mit zartesten Federn verziert. [Die Zeit, 20.07.2009, Nr. 29]
Rote Rosen und grüne Blätter leuchteten mir entgegen, er hatte einen braunen, wattierten Burnus an, der bei den Knöpfen kunstvoll mit Schnüren benäht war. [Bischoff, Charitas: Bilder aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 21534]
Ein großes, rund ausgeschnittenes Stück Stoff kannst du bemalen, mit Fransen benähen, mit Federn bekleben, mit alten Einkaufsnetzen besticken. [Braun, Anne u. Nell, Edith: Man muß sich nur zu helfen wissen, Leipzig: Verl. für die Frau 1971, S. 158]
Zitationshilfe
„benähen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ben%C3%A4hen>.

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