benageln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-na-geln (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. mit Nägeln versehen, beschlagen
Beispiel:
benagelte Schuhe, Stiefel
etw. mit etw. benagelnetw. mit Nägeln auf, an etw. befestigen
Beispiele:
das Dach mit Dachpappe benageln
die Wände unseres Zimmers, die mit billigen Drucken benagelt sind [BöllWort33]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn man die Treppe hinaufgegangen ist, steht man oben vor sechs sargartigen Kästen, die schwarz bemalt und kreuz und quer benagelt sind.
Die Zeit, 30.10.1981, Nr. 45
Statt der Stiefel trägt er benagelte, schwere Schnürschuhe und graue Wickelgamaschen.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 03.03.1935
Flache Absätze und dicke Sohlen müssen im Gebirge benagelt sein.
Franken, Konstanze von [d.i. Stoekl, Helene]: Handbuch des guten Tones, Berlin: Hesse 1936, S. 223
In einem Sonderraum stehen die Möbel beieinander, die Uecker 1963, in einer Aggressionsphase, benagelt hat.
Die Zeit, 12.05.1972, Nr. 19
Die Werkzeuge können an der Rückwand der Werkbank, die mit einem Leder- oder Blechstreifen in der Längsrichtung benagelt ist, aufbewahrt werden.
Maier-Bode, Friedrich Wilhelm (Hg.), Das Buch des Bauern, Hiltrup (Westf.): Landwirtschaftsverl. 1954 [1953], S. 362
Zitationshilfe
„benageln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/benageln>, abgerufen am 19.02.2019.

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