benagen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-na-gen (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. nagend anfressen
Beispiele:
das Wild benagt den Baum, die Rinde
das Ungeziefer benagt Obst und Gemüse
bildlich
Beispiel:
das Wasser benagt Küsten, Felsen

Typische Verbindungen zu ›benagen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›benagen‹.

Verwendungsbeispiele für ›benagen‹

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Schon beginnt der Wind, sie zu verwehen, die Flut, sie zu benagen.
Ernst, Otto: Appelschnut, Rostock: Hirnstoff 1989 [1907], S. 144
Sie steht noch genauso da, benagt die Unterlippe, sieht ihn nicht an.
Fallada, Hans: Wer einmal aus dem Blechnapf frißt - Bd. 1, Berlin u. a.: Aufbau-Verl. 1990 [1934], S. 156
In einem sauber gehaltenen Wagen sahen wir einen mürrischen Mann an einem Klapptisch sitzen und eine Kalbshaxe benagen.
Hartung, Hugo: Wir Wunderkinder, Düsseldorf: Droste Verl. 1970 [1959], S. 103
Sie trug, außer ihrem Namen, nichts an sich, was vom Moder der Vergangenheit benagt war.
Süddeutsche Zeitung, 23.05.1998
Was manchmal auch daran liegt, dass die Schnecken die Etiketten auf den Flaschen benagt haben.
Die Zeit, 30.12.2002, Nr. 52
Zitationshilfe
„benagen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/benagen>, abgerufen am 07.04.2020.

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