Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.
Bitte unterstützen Sie das Projekt mit Ihrer Teilnahme an unserer aktuellen Umfrage!

benagen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung be-na-gen
eWDG

Bedeutung

etw. nagend anfressen
Beispiele:
das Wild benagt den Baum, die Rinde
das Ungeziefer benagt Obst und Gemüse
bildlich
Beispiel:
das Wasser benagt Küsten, Felsen

Typische Verbindungen zu ›benagen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›benagen‹.

Verwendungsbeispiele für ›benagen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Schon beginnt der Wind, sie zu verwehen, die Flut, sie zu benagen. [Ernst, Otto: Appelschnut, Rostock: Hirnstoff 1989 [1907], S. 144]
Sie steht noch genauso da, benagt die Unterlippe, sieht ihn nicht an. [Fallada, Hans: Wer einmal aus dem Blechnapf frißt – Bd. 1, Berlin u. a.: Aufbau-Verl. 1990 [1934], S. 156]
In einem sauber gehaltenen Wagen sahen wir einen mürrischen Mann an einem Klapptisch sitzen und eine Kalbshaxe benagen. [Hartung, Hugo: Wir Wunderkinder, Düsseldorf: Droste Verl. 1970 [1959], S. 103]
Sie trug, außer ihrem Namen, nichts an sich, was vom Moder der Vergangenheit benagt war. [Süddeutsche Zeitung, 23.05.1998]
Was manchmal auch daran liegt, dass die Schnecken die Etiketten auf den Flaschen benagt haben. [Die Zeit, 30.12.2002, Nr. 52]
Zitationshilfe
„benagen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/benagen>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
benageln
benachteiligen
benachrichtigen
benachbart
ben marcato
benamsen
benannt
benarbt
benaut
benebeln