benennen

GrammatikVerb · benannte, hat benannt
Aussprache
Worttrennungbe-nen-nen (computergeneriert)
Grundformnennen
Wortbildung mit ›benennen‹ als Erstglied: ↗benennbar  ·  mit ›benennen‹ als Letztglied: ↗umbenennen · ↗zubenennen  ·  mit ›benennen‹ als Grundform: ↗benannt
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
jmdn., etw. nach jmdm., etw. benennenjmdm., einer Sache einen Namen geben
Beispiele:
der erste Sohn wurde nach dem Großvater benannt
eine Pflanze wird nach ihrem Entdecker, Züchter benannt
die nach einem bekannten Erfinder benannte Straße
Städte wurden nach ihm [Lenin] benannt und Kinder [BrechtGedichte152]
jmdn., etw. mit einem Namen nennen, bezeichnen
Beispiele:
Pflanzen, Tiere zu benennen wissen
die Haushälterin, wie die alte Frau im roten Haus benannt wurde [Storm8,44]
Sie nennen Presse dort im Frankenland, / Was andern Ortes Kelter wird benannt [C. F. Meyer2,272]
daß ich es [das Gefühl] nicht anders als mit dem fremden und kalten Worte »objektiv« benennen kann [G. KellerGr. Heinrich4,435]
[Schmetterlinge] die er mit dem Namen großer und kleiner Fuchs benannte [Stifter3,83]
2.
papierdeutsch jmdn. namhaft machen, angeben
Beispiele:
jmdn. als Zeugen benennen
Kandidaten benennen

Thesaurus

Synonymgruppe
benennen · ↗bezeichnen · einer Sache einen Namen geben  ●  ↗benamsen  ugs. · dem Kind einen Namen geben  ugs., fig.
Synonymgruppe
(etwas) anschneiden · ↗(etwas) ansprechen · (etwas) benennen · (sich) befassen mit · ↗behandeln · eingehen auf · zu sprechen kommen auf · zum Thema machen · zur Diskussion stellen · zur Sprache bringen  ●  ↗thematisieren  Hauptform · aufs Tapet bringen  ugs.
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ansprechpartner Aufgebot Auszeichnung Beauftragte Bundestrainer Entdecker Gründer Kader Kandidat Kandidatin Kanzlerkandidat Kaserne Kürze Mißstand Nachfolger Platz Sachverständiger Schuldige Spitzenkandidat Stadion Stellvertreter Straße Ursache Verantwortlicher Zeug Zeuge klar konkret namentlich umbenennen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›benennen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Höhe der erwarteten Einsparungen wollte er jedoch nicht benennen.
Die Welt, 07.01.2004
Warum sollte es verkehrt sein, sie nach der Stadt zu benennen?
Der Tagesspiegel, 17.04.2001
Was dazwischen liegt, hat er als ein Problem benannt, aber nicht gelöst.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 1: Altertum und Mittelalter. In: Mathias Bertram (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1948], S. 5178
Man sieht sich unwillkürlich versucht, sie nach diesen Namen zu benennen.
Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 66
Die Stunde im Leben des Volkes, die heute geschlagen hat, wüßten wir kaum zu benennen.
Hofmannsthal, Hugo von: Rede auf Beethoven. In: Bertram, Mathias (Hg.) Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1920], S. 4393
Zitationshilfe
„benennen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/benennen>, abgerufen am 19.10.2019.

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