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bepinseln

Grammatik Verb · bepinselt, bepinselte, hat bepinselt
Aussprache 
Worttrennung be-pin-seln
Wortzerlegung be- pinseln
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
umgangssprachlich mit etw. einpinseln, (mit einem Pinsel) bestreichen
2.
umgangssprachlich, abwertend anstreichen, bemalen
3.
umgangssprachlich, abwertend sich übertrieben schminken
4.
flüchtig, wahllos beschreiben

Thesaurus

Synonymgruppe
anpinseln · anstreichen · bemalen · streichen  ●  bepinseln  ugs.
Synonymgruppe
anmalen · bemalen · bepinseln · färben · tünchen · übermalen

Verwendungsbeispiele für ›bepinseln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Überstehende Ränder abschneiden, die Kanten zusammenkneifen, dann mit einem leicht verquirlten Eigelb bepinseln. [Die Zeit, 02.12.1999, Nr. 49]
Dieser verneigte sich seinerseits droben vor dem Baron und begann ihm auf dem Bock das Kinn zu bepinseln. [Winckler, Josef: Der tolle Bomberg, Rudolstadt: Greifenverl. [1956] [1922], S. 74]
In den nächsten Tagen wird auch die Straße neu bepinselt. [Bild, 19.11.1997]
Alle fünf Jahre werden sie auseinander genommen, frisch geölt und neu bepinselt. [Der Tagesspiegel, 23.09.2002]
Die konnte noch so schön bepinselt sein, mir kam nie das Bewusstsein abhanden, dass sie trennt, behindert und verletzt. [Der Tagesspiegel, 18.06.2002]
Zitationshilfe
„bepinseln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bepinseln>.

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