berghoch

GrammatikAdjektiv
Nebenform bergehoch · Adjektiv
Worttrennungberg-hoch ● ber-ge-hoch
WortzerlegungBerghoch
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben sehr hoch
Beispiele:
berghohe Wellen, Schneemassen
der Schutt auf dem Bauplatz liegt berghoch
die schmalen Pfade waren durch berghohe Felstrümmer versperrt
die Arbeit türmt sich berghoch
Und so ging die Fahrt weiter, bald abgrundtief, bald bergehoch [BredelHeerstraßen123]
ein Jahr hab ich […] berghohe Hemmnisse hinweggewälzt [StifterHochwald1,141]

Verwendungsbeispiele für ›berghoch‹, ›bergehoch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich hatte es ebenfalls leicht, an dem berghoch vorhandenen Material die traurige Rolle, die er spielte, nachzuweisen.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 7999
Man konnte die berghohe Last des Ganzen nicht noch willentlich belasten, das Salz noch salzen.
Borchardt, Rudolf: Vereinigung durch den Feind hindurch, Frankfurt a. M.: Ullstein 1982 [1937], S. 18
Diese Gesinnung gibt uns auch die Kraft, mit allen manchmal berghoch sich auftürmenden Kriegsschwierigkeiten immer wieder fertig zu werden.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1945]
So verfährt er in allen Bereichen der Außenpolitik, in denen sich die Schwierigkeiten berghoch türmen.
Die Zeit, 20.05.1966, Nr. 21
Zwei Pässe, jeweils knapp auf 2000 Metern, lagen auf dem Weg, und fast die Hälfte der Distanz ging es mühsamen Trittes berghoch.
Süddeutsche Zeitung, 21.07.1994
Zitationshilfe
„berghoch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/berghoch>, abgerufen am 09.04.2020.

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