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bergig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ber-gig
Wortzerlegung Berg -ig
eWDG

Bedeutung

reich an Bergen, gebirgig
Beispiele:
ein bergiges Land
die norwegische Küste ist sehr bergig
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Berg · bergig · Bergarbeit · Bergarbeiter · Bergknappe · Bergmann · Bergbau · Bergwerk
Berg m. ‘hoch ansteigende Geländeerhebung, Hügel’. Ahd. (9. Jh.), asächs. berg, mhd. berc, mnd. mnl. berch, nl. berg, aengl. beorg ‘Höhe, Grabhügel’, engl. barrow ‘Grabhügel’, anord. bjarg, schwed. berg, got. baírg- (in baírgahei ‘Berggegend’), germ. *berga- stehen wohl im Ablautverhältnis mit Burg (s. d.) und werden auf ie. *bherg̑hos ‘Berg, Höhe’ zurückgeführt, das vielleicht eine Gutturalerweiterung der Wurzel ie. *bher(ə)- ‘tragen’, hier ‘heben’ (s. empor), oder der Wurzel ie. *bher- ‘hervorstehen, Kante, Spitze, Ecke’ enthält. Sie sind verwandt mit armen. berj- ‘Höhe’, kymr. bera ‘Haufen’, aind. bṛhán ‘hoch, groß’ und möglicherweise (vgl. Ėtim. slov. slavj. jaz. 1, 192 f.) mit aslaw. brěgъ ‘Ufer, Hügel, Abhang’, russ. béreg (берег) ‘Ufer’. – bergig Adj. (16. Jh.), älter spätmhd. bergeht (14. Jh.), bergicht (16. Jh.). Bergarbeit f. (16. Jh.), Bergarbeiter m. (Ende 15. Jh.), älter Bergknappe m. mhd. bercknappe (s. Knappe). Bergmann m. spätmhd. bercman, Plur. Bergleute (s. Leute). Bergbau m. ‘industrieller Abbau von Bodenschätzen’ (16. Jh.); älter Bergwerk n. mhd. bercwerc; seit dem 16. Jh. ‘Schachtanlage, Mineralien’.

Thesaurus

Synonymgruppe
alpin · bergig · gebirgig · montan

Typische Verbindungen zu ›bergig‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bergig‹.

Verwendungsbeispiele für ›bergig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hinter den wenigen Hütten der Dörfer erhebt sich bergiges, dichtbewachsenes Land. [Die Zeit, 21.10.1983, Nr. 43]
Das Bergische Land ist gar nicht bergig, sondern verdankt seinen Namen den Grafen von Berg. [Die Welt, 22.05.2003]
Warum sie ihren Sohn in dem bergigen Gebiet zurückgelassen hat, ist noch unklar. [Die Zeit, 24.07.2010 (online)]
Im bergigen Norden kamen sie zu Tausenden, hierher aber kamen sie aus der nahen Hauptstadt zu Hunderttausend. [Der Spiegel, 16.02.1981]
Langsam läßt er den Braunen über die bergige Straße hinauftraben und pfeift dazu die Melodie eines derben Landlers. [Christ, Lena: Madam Bäurin. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1920], S. 4470]
Zitationshilfe
„bergig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bergig>.

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