beruhen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-ru-hen (computergeneriert)
Grundformruhen
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. beruht auf etw.etw. gründet, stützt sich auf etw.
Beispiele:
seine Aussagen beruhen auf Wahrheit, auf einem Irrtum
eure Meinung beruhte auf Tatsachen, auf falschen Voraussetzungen
ihr Glaube beruht auf Überzeugung
unsere Hilfe beruht auf Gegenseitigkeit
seine Weigerung, sich mit unserem Vorschlag einverstanden zu erklären, beruhte darauf, dass ...
wir erklärten uns zu einer auf freiwilliger Basis beruhenden Mitarbeit bereit
2.
etw. auf sich beruhen lassendie Ergründung einer Sache offenlassen, etw. nicht weiterverfolgen
Beispiele:
eine Frage, den Fall auf sich beruhen lassen
das Beste ist, wir lassen vorläufig alles auf sich beruhen

Thesaurus

Synonymgruppe
(darauf) aufbauen · ↗(sich) speisen · ↗abhängen (von) · ↗basieren (auf) · beruhen (auf) · ↗fußen (auf) · ↗gründen (auf)  ●  ↗abhangen (von)  schweiz. · ↗(darauf) aufsatteln  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Annahme Aussage Begebenheit Beobachtung Berechnung Datum Erfolg Erkenntnis Freiwilligkeit Gegenseitigkeit Grundlage Grundsatz Irrtum Mißverständnis Prinzip Schätzung Stärke Tatsache Unkenntnis Wirkung allein ausschließlich darauf hauptsächlich letztlich vielmehr weitgehend wesentlich zuletzt Überzeugung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›beruhen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mut beruht vor allem auf dem Willen, ihn zu haben.
Tange, Ernst Günter: Zitatenschatz für Lebenskünstler, Frankfurt a. M.: Eichborn 2000, S. 79
Das Plus beruht aber nur zum Teil auf internem Wachstum.
Der Tagesspiegel, 08.12.1999
Vielleicht beruht alles Planen auch nur auf einer großen Illusion.
Süddeutsche Zeitung, 10.08.1996
Die Wirtschaft großer Teile der islamischen Welt beruhte auf dem Handel.
Heine, Peter: Marktordnung. In: Lexikon des Islam, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 6097
Was ich im Text vorgetragen habe, beruht auf Untersuchungen, die noch nicht zum Abschluß gelangt sind.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. III. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 23223
Zitationshilfe
„beruhen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beruhen>, abgerufen am 15.11.2019.

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