Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

besät

Grammatik partizipiales Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung be-sät
Grundformbesäen
eWDG

Bedeutung

mit etw. besät seinmit etw. dicht bedeckt sein
Beispiele:
der Himmel ist mit Sternen, die Wiese ist mit Blumen, der Boden ist mit Tannennadeln, Steinen besät
die Gegend ist mit Häusern besät
das Schlachtfeld war mit Toten besät
sein Gesicht ist über und über mit Sommersprossen besät
Sein Weg war besäet mit Pflichten und kleinen Zielen [ E. StraußSpiegel114]

Typische Verbindungen zu ›besät‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›besät‹.

Verwendungsbeispiele für ›besät‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von Historie geschwängert liegt die niedrige Decke bedeutungsvoll über den dicht mit Bildern besäten Wänden. [Tucholsky, Kurt: Kleine Reise 1923. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke – Briefe – Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1924], S. 15555]
Die Luft ist so klar wie der nächtens dicht besäte Sternenhimmel. [Die Zeit, 03.04.1981, Nr. 15]
Das kleine, mit Gras besäte Schweinchen, das langsam die Wand hinaufkletterte, und das er ärgerlich wegblies, konnte es nicht gewesen sein. [Tucholsky, Kurt: Bei Stadtzauberers. In: Kurt Tucholsky, Werke – Briefe – Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1918]]
Dann ging es schweigend, Mann hinter Mann, querbeet durch die nächtliche, mit dunklen Waldstücken besäte Landschaft nach vorn. [Jünger, Ernst: In Stahlgewittern, Stuttgart: Klett-Cotta 1994 [1920], S. 7]
Schon kurz vor fünf ist der Marienplatz dicht besät von blauen, roten, schwarzen Punkten. [Süddeutsche Zeitung, 28.05.1998]
Zitationshilfe
„besät“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bes%C3%A4t>.

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