besät

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Aussprache
Worttrennungbe-sät
Grundformbesäen
eWDG, 1967

Bedeutung

mit etw. besät seinmit etw. dicht bedeckt sein
Beispiele:
der Himmel ist mit Sternen, die Wiese ist mit Blumen, der Boden ist mit Tannennadeln, Steinen besät
die Gegend ist mit Häusern besät
das Schlachtfeld war mit Toten besät
sein Gesicht ist über und über mit Sommersprossen besät
Sein Weg war besäet mit Pflichten und kleinen Zielen [E. StraußSpiegel114]

Verwendungsbeispiele für ›besät‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Luft ist so klar wie der nächtens dicht besäte Sternenhimmel.
Die Zeit, 03.04.1981, Nr. 15
Von Historie geschwängert liegt die niedrige Decke bedeutungsvoll über den dicht mit Bildern besäten Wänden.
Tucholsky, Kurt: Kleine Reise 1923. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1924], S. 15555
Dann ging es schweigend, Mann hinter Mann, querbeet durch die nächtliche, mit dunklen Waldstücken besäte Landschaft nach vorn.
Jünger, Ernst: In Stahlgewittern, Stuttgart: Klett-Cotta 1994 [1920], S. 7
Auch schläft die musizierende Konkurrenz im mit Orchestern vergleichsweise dicht besäten Osten nicht.
Die Welt, 28.11.2001
Sie stand am Ende eines mit Unrat besäten Kieswegs und schaute, wie es schien, mit angestrengtem Blick über den Mauersims.
Strauß, Botho: Der junge Mann, München: Hanser 1984, S. 222
Zitationshilfe
„besät“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bes%C3%A4t>, abgerufen am 02.04.2020.

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