besäumen

Grammatik Verb
Worttrennung be-säu-men
Wortzerlegung  be- säumen1
Wortbildung  mit ›besäumen‹ als Erstglied: Besäumung  ·  formal verwandt mit: unbesäumt

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. [Handwerk] ...
  2. 2. [veraltet] etw. säumen, einfassen
eWDG

Bedeutungen

1.
Handwerk
Beispiele:
Bretter besäumen (= kantig schneiden)
parallel besäumte Bretter
2.
veraltet etw. säumen, einfassen
Beispiel:
ein von, mit Birken besäumter Weg

Verwendungsbeispiele für ›besäumen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zwecks Vermeidung späterer Dehnungen und Verwerfungen werden die Platten in einer Klimakammer durch feuchte Luft auf eine mittlere Feuchtigkeit eingestellt und anschließend besäumt.
Sandermann, Wilhelm: Grundlagen der Chemie und chemischen Technologie des Holzes, Leipzig: Geest & Portig 1956, S. 250
Außerdem neigt Magnesium beim Walzen zu Kantenrissen, so daß das Blech immer wieder neu zu besäumen ist.
Die Welt, 02.04.2005
Man kann aber auch zum Beispiel beim Aufkleben von Schichtstoffplatten die Kunststoffplatte mit geringem Übermaß zuschneiden und die überstehenden Kanten nachher mit einer Surform-Feile besäumen.
Bernd Käsch, Heimwerker-Handbuch: Wiesbaden: Falken-Verlag Erich Sicker 1968, S. 102
Zitationshilfe
„besäumen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bes%C3%A4umen>, abgerufen am 18.01.2022.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Besäufnis
besaufen
Besatzungszone
Besatzungszeit
Besatzungsverwaltung
Besäumung
besäuseln
besäuselt
beschabbern
beschädigen