Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

beschütten

Grammatik Verb · beschüttet, beschüttete, hat beschüttet
Aussprache 
Worttrennung be-schüt-ten
Wortzerlegung be- schütten
eWDG

Bedeutung

etw. auf jmdn., etw. schütten
Beispiele:
sich mit Suppe beschütten (= begießen)
sie wurden so hageldicht mit Wurfgeschossen beschüttet (= überschüttet) [ Bergengr.Pelageja46]
ein Müllberg, der immer noch beschüttet wird (= auf dem immer noch abgeladen wird) [ Natur u. Heimat1957]

Verwendungsbeispiele für ›beschütten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein Jahr später wurden Sie von einem Fan sogar mit Bier beschüttet. [Die Zeit, 24.05.2010, Nr. 21]
Dabei stehen Dichter auf Barhockern, während sie von ihrem Publikum ausgebuht und mit Bier beschüttet werden. [Süddeutsche Zeitung, 09.04.1998]
Der Boden ist meist Naturboden – nur bei Rattenplage betoniert man ihn – und wird fußhoch mit Sand beschüttet. [Die Landfrau, 25.04.1925]
Nachdem das Objekt in Wasserburg am Inn von einem Unbekannten mit blau‑violetter Farbe beschüttet wurde, nannte der Künstler das Werk "Aquarell". [Süddeutsche Zeitung, 30.04.2003]
Ein Unbekannter hatte am Dienstag Goldsteins Grab mit Tinte beschüttet und zwei Lampen zerschlagen. [Süddeutsche Zeitung, 11.11.1995]
Zitationshilfe
„beschütten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/besch%C3%BCtten>.

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