beschützen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-schüt-zen
Wortbildung mit ›beschützen‹ als Erstglied: ↗Beschützer  ·  mit ›beschützen‹ als Letztglied: ↗unbeschützt
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdn., etw. in seinen Schutz nehmen
Beispiele:
der Junge beschützte seine kleine Schwester
jmdn. vor einer Gefahr, vor Schlimmem beschützen
er legte den Arm beschützend um sie
sein Vaterland vor Feinden beschützen
Das treue Weib muß ich vor deiner Wut / Beschützen, Landvogt [SchillerTellIV 3]
Der Himmel beschütze Euch [E. T. A. Hoffm.6,409]

Thesaurus

Synonymgruppe
Synonymgruppe
beschützen · schützen · ↗sichern

Typische Verbindungen zu ›beschützen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›beschützen‹.

Verwendungsbeispiele für ›beschützen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihre Mutter hatte sich über sie gebeugt - als wollte sie die Kinder noch im Tod beschützen.
Bild, 04.03.2005
Gott möge ihn beschützen, daß ihm so etwas nicht noch einmal widerfahre, meint er.
Der Tagesspiegel, 14.06.1998
Hatte sie mich nicht damals auf der Flucht beschützt, für mich gekämpft?
Knop, Jürgen: Im Irrenhaus. In: Klee, Ernst (Hg.), Behinderten-Report, Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuch-Verl. 1981 [1974], S. 64
Kati eilte auf ihren Sohn zu, als müsse sie ihn beschützen.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 1019
Er muß um sein verbrecherisches Leben eine ganze Organisation geschaffen haben, die allein den Zweck hat, es zu beschützen.
Jacques, Norbert: Dr. Mabuse, der Spieler, Gütersloh: Bertelsmann 1961 [1920], S. 74
Zitationshilfe
„beschützen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/besch%C3%BCtzen>, abgerufen am 29.03.2020.

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