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beschützen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung be-schüt-zen
Wortbildung  mit ›beschützen‹ als Erstglied: Beschützer  ·  mit ›beschützen‹ als Letztglied: unbeschützt
eWDG

Bedeutung

jmdn., etw. in seinen Schutz nehmen
Beispiele:
der Junge beschützte seine kleine Schwester
jmdn. vor einer Gefahr, vor Schlimmem beschützen
er legte den Arm beschützend um sie
sein Vaterland vor Feinden beschützen
Das treue Weib muß ich vor deiner Wut / Beschützen, Landvogt [ SchillerTellIV 3]
Der Himmel beschütze Euch [ E. T. A. Hoffm.6,409]

Thesaurus

Synonymgruppe
beschützen · schützen · sichern

Typische Verbindungen zu ›beschützen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›beschützen‹.

Verwendungsbeispiele für ›beschützen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hatte sie mich nicht damals auf der Flucht beschützt, für mich gekämpft? [Knop, Jürgen: Im Irrenhaus. In: Klee, Ernst (Hg.), Behinderten-Report, Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuch-Verl. 1981 [1974], S. 64]
Kati eilte auf ihren Sohn zu, als müsse sie ihn beschützen. [Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 1019]
Sie fühlen sie von irgendwo anders kommen, und dann müssen Sie sie beschützen. [Der Spiegel, 11.11.1996]
Wer wird mich dort beschützen, wenn ich mich nicht freikaufen kann? [C't, 1999, Nr. 12]
Das habe ich aber abgelehnt, weil ich glaube, auch so gut beschützt zu sein. [Der Spiegel, 17.09.1990]
Zitationshilfe
„beschützen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/besch%C3%BCtzen>.

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