beschlagen

GrammatikVerb · beschlägt, beschlug, hat/ist beschlagen
Aussprache
Worttrennungbe-schla-gen (computergeneriert)
Wortzerlegungbe-schlagen
Wortbildung mit ›beschlagen‹ als Letztglied: ↗blechbeschlagen · ↗bronzebeschlagen · ↗chrombeschlagen · ↗eisenbeschlagen · ↗goldbeschlagen · ↗hochbeschlagen · ↗kupferbeschlagen · ↗messingbeschlagen · ↗metallbeschlagen · ↗nickelbeschlagen · ↗silberbeschlagen
 ·  mit ›beschlagen‹ als Grundform: ↗beschlagen2
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
mit Hilfsverb ›hat‹
etw. auf etw. durch Schlagen befestigen
Beispiele:
ein Pferd beschlagen (= die Hufeisen anbringen)
das Pferd musste vom Schmied beschlagen werden
ein Rind beschlagen (= die Klaueneisen anbringen)
ein Fass mit Reifen beschlagen
einen Schuh, die Sohle mit Nägeln beschlagen
einen Spazierstock mit Stocknägeln beschlagen
eine Deichsel neu beschlagen (= neue Beschläge anbringen)
Ein groß Gerüst, mit schwarzem Tuch beschlagen [SchillerStuartV 5]
2.
sich mit etw. überziehen
a)
mit Hilfsverb ›ist‹
mit einem feuchten Niederschlag
Beispiele:
das Fenster, der Spiegel, das Glas, Metall beschlägt
die Fenster, Scheiben sind beschlagen (= angelaufen)
mit Hilfsverb ›hat‹
sich beschlagen
Beispiel:
Aber der Spiegel beschlug sich wieder [BöllWort134]
b)
mit Hilfsverb ›ist‹
mit einem Belag
Beispiele:
diese Wurst, Speise beschlägt schnell, leicht
das Eingeweckte ist oben etwas beschlagen
3.
mit Hilfsverb ›hat‹
Jägersprache vom Schalenwild
Beispiele:
der Rehbock beschlägt (= begattet) die Ricke
die Ricke ist beschlagen (= trächtig)
4.
mit Hilfsverb ›hat‹
Seemannssprache
Beispiel:
Segel beschlagen (= festmachen)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

schlagen · Schläger · Schlägerei · abschlagen · abschlägig · Abschlag(s)zahlung · anschlagen · veranschlagen · Anschlag · Voranschlag · aufschlagen · Aufschlag · ausschlagen · Ausschlag · beschlagen1 · beschlagen2 · Beschlag · einschlagen · einschlägig · entschlagen · nachschlagen · überschlagen · umschlagen · Umschlag · unterschlagen · verschlagen · verschlagen · Verschlag · vorschlagen · Vorschlag · schlagfertig · Schlaglicht · Schlagschatten · Schlagseite · Schlagwort · Schlagzeile · Schlagzeug · Schlager
schlagen Vb. ‘hauen, prügeln, töten, einen Gegner überwinden, besiegen, mit einer heftigen, gezielten Bewegung geräuschvoll einen Gegenstand treffen, sich in einer bestimmten Richtung entwickeln, nach jmdm. geraten’, ahd. slahan (8. Jh.), mhd. slahen, slān, asächs. slahan, mnd. slān, mnl. slaen, nl. slaan, afries. sla, aengl. slēan, anord. slā, schwed. slå, got. slahan (germ. *slahan). Auf grammatischem Wechsel zwischen h und g beruhen Präteritalformen wie ahd. sluog, asächs. aengl. slōg, denen im Nhd. die Präsensformen und der Infinitiv angeglichen werden; s. auch ↗Schlag, ↗Schlegel neben ↗Schlacht und ↗Geschlecht. Außergerm. Vergleichsmöglichkeiten bietet lediglich das Kelt. mit mir. slacc ‘Schwert’, ir. slacaire ‘Schläger’, mir. slachta ‘geschlagen’, ir. slacht ‘gute Erscheinung, von gutem Schlag’, gäl. slachdaim ‘schlage mit dem Hammer’, so daß eine Wurzel ie. *slak- ‘schlagen, hämmern’ angesetzt werden kann. Schläger m. ‘wer schlägt, wer jmdn. tötet’, ahd. irslahāri (8. Jh.), mhd. slaher, frühnhd. totslaher, -slager, -sleger (15. Jh.); auch ‘Raufbold’ (seit 17. Jh.). Schlägerei f. ‘Prügelei’ (wohl 15. Jh.), ‘Duell’ (17. Jh.). abschlagen Vb. ‘mit einem Hieb loslösen, lostrennen, abwehren, ablehnen’, ahd. abaslahan ‘abhauen, abschneiden’ (10. Jh.), mhd. abeslahen, auch ‘abschlachten, in Abzug bringen, vergüten, zurückweisen’; abschlägig Adj. ‘ablehnend’ (15. Jh.); Abschlag(s)zahlung f. ‘erster Teil einer abzugeltenden Summe, Teilzahlung’ (18. Jh.). anschlagen Vb. ‘anstoßen, mit Nägeln anhängen, gut wirken, bellen’, ahd. anaslahan (10. Jh.), mhd. aneslahen ‘an jmdn. oder etw. schlagen, anstoßen, mit Schlägen angreifen, durch Schlagen befestigen, rauben, anstiften, berechnen’; veranschlagen Vb. ‘taxieren’ (19. Jh.); Anschlag m. ‘Bekanntmachung, auf etw. zielender Gedanke, Plan, Vorhaben, Vorbereitung des Schützen zum Abschießen’, auch (seit 15. Jh.) ‘Attentat’, ahd. anaslag ‘Hieb, Stoß, Schlag’ (11. Jh.), spätmhd. aneslac, auch ‘Berechnung’; Voranschlag m. ‘vorläufige Kostenberechnung’ (18. Jh.). aufschlagen Vb. ‘(durch Schlagen) öffnen, aufprallen, auftreffen, einen Preis erhöhen, etw. aufstellen, errichten’, ahd. ūfslahan ‘an etw. schlagen’ (um 900), mhd. ūfslahen, auch ‘errichten, aufschieben, verzögern, anzünden, durch Schlagen öffnen, vorenthalten, den Lohn, Preis erhöhen, im Preis steigen, verzichten’; Aufschlag m. ‘Aufprall, Verteuerung eines Preises, umgeschlagener Teil an Kleidungsstücken’, mhd. ūfslac, auch ‘Aufschub, Verlängerung der Frist, Waffenstillstand’. ausschlagen Vb. ‘Knospen treiben, grün werden, um sich schlagen, durch Schlagen zerstören, mit etw. bedecken, ablehnen’, ahd. ūʒslahan ‘herausbrechen, durch Schlagen zerstören’ (9. Jh.), mhd. ūʒslahen ‘herausschlagen, umhauen, ablehnen, zurückschlagen, ausweisen, verjagen, verbannen, freilassen, zerstören, errichten, nach auswärts schlagen, fliehen’; Ausschlag m. ‘Austrieb der Schweine in die Eichelmast, Herabsinken des Waagebalkens nach der schweren Seite’ (15. Jh.), daher den Ausschlag geben ‘entscheidend sein’ (16. Jh.), ‘Entscheidung, Ergebnis, Erfolg, Ausgang’ (16. Jh.), medizinisch ‘Hautschorf, Erkrankung der Haut’ (17. Jh.), ‘Trieb, Sproß’ (18. Jh.). beschlagen1 Vb. ‘(durch Schlagen) mit etw. versehen, sich überziehen, anlaufen’, ahd. bislahan ‘behauen, tüchtig schlagen, fest-, niederschlagen’ (8. Jh.), mhd. beslahen ‘auf etw. schlagen, schlagend bedecken, mit Beschlag belegen, schlagend auf, an etw. befestigen, umschlagen, umschließen’; ein Pferd beschlagen ‘mit Hufeisen versehen’; beschlagen2 Part.adj. ‘gut versehen sein, bewandert in einer Sache, voller Kenntnisse’ (16. Jh.), eigentlich ‘durch (Metall)beschlag fest und dauerhaft’; Beschlag m. ‘Metallstück als Schutz oder Verzierung, Überzug, Hauch’ (15. Jh.), in Beschlag nehmen (17. Jh.), Beschlag auf etw. legen (18. Jh.), mit Beschlag belegen (19. Jh.) ‘etw. oder jmdn. für sich beanspruchen’. einschlagen Vb. ‘hineinschlagen, durch Schlagen zertrümmern, einwickeln, sich in eine bestimmte Richtung erfolgreich entwickeln, gedeihen’ (15. Jh.); einschlägig Adj. ‘in Betracht kommend’ (Ende 18. Jh.). entschlagen Vb. ‘(sich von einer Sache) frei-, losmachen, verzichten’, mhd. entslahen ‘freimachen, aufheben’. nachschlagen Vb. ‘ähnlich werden, nacharten’ (16. Jh.; vgl. mhd. slahen nāch), ‘in einem Buche suchen und nachlesen’ (17. Jh.). überschlagen Vb. ‘ungefähr berechnen, übereinanderlegen (die Beine)’, reflexiv ‘sich überkugeln’, ahd. ubarslahan ‘herausgehen, sich entfernen, vorzüglich sein, übertreffen’ (um 1000), mhd. überslahen ‘schlagend überziehen, beschlagen, überwältigen, besiegen, in Kürze sagen, erzählen, auslassen, ungefähr berechnen, schätzen, überlegen’. umschlagen Vb. ‘umlegen, umbiegen, zu Boden schlagen, ringsum bedecken, sich ändern (vom Wetter)’, mhd. umbeslahen ‘umgeben, -fassen, -zingeln, niederschlagen, Umschweife machen, sich verbreiten’; Umschlag m. ‘Hülle, Umhüllung, Änderung, umgeschlagener Rand’, auch (seit 17. Jh.) als medizinische Heilpackung, kaufmännisch ‘Umsatz, Vertrieb von Waren’ (16. Jh., nach mnd. ummeslach), mhd. umbeslac ‘Umhüllung, Wendung, Umkehr, Ausflucht’. unterschlagen Vb. ‘unrechtmäßig zurückbehalten, veruntreuen, verheimlichen’, mhd. underslahen ‘beiseite legen, abseits setzen, verbergen, aufgeben, niederschlagen, unterdrücken, überwinden, übertreffen’. verschlagen Vb. ‘mit Brettern abteilen, schließen, versehentlich umblättern, durch widrige Umstände an einen ungewollten Ort gelangen (lassen)’, ahd. firslahan ‘erschlagen, töten, verschließen’ (8. Jh.), mhd. verslahen ‘zerschlagen, verwunden, töten, abhauen, auseinanderschlagen, vertreiben, zurückweisen, wegnehmen, beschmutzen, durch Verschlag absperren’, reflexiv ‘sich verstecken, beschmutzen, entfernen’; verschlagen Part.adj. ‘listig, undurchsichtig, durchtrieben’ (15. Jh.), eigentlich ‘seine Pläne nicht bekanntgebend, versteckend, zurückhaltend’; Verschlag m. ‘durch Bretter(wände) abgetrennter Raum, abtrennende Bretterwand’ (18. Jh.). vorschlagen Vb. ‘einen Plan vorlegen, einen Rat geben und zur Erwägung anbieten’, ahd. furislahan ‘vorher-, vorwegnehmen’ (8. Jh.), mhd. vürslahen ‘treiben, im Übergewicht sein, veranschlagen, rechnen’; Vorschlag m. ‘zu erwägender Rat, Plan, Lehrsatz’ (16. Jh.), mhd. vürslac ‘erster Schlag, Befestigung, einschließende Belagerung, Berechnung als Vorlage’. schlagfertig Adj. ‘bereit zum Losschlagen’ (18. Jh.), ‘um keine Antwort verlegen, witzig’ (19. Jh.). Schlaglicht n. ‘heller Lichtstrahl zum Hervorheben eines einzelnen Gegenstandes’ (18. Jh.), häufig in der Malerei. Schlagschatten m. ‘von einer Person oder einem Gegenstand geworfener, scharf umrissener Schatten’ (18. Jh.). Schlagseite f. ‘Schräglage (eines Schiffs)’ (17. Jh.). Schlagwort n. ‘(schmerzlich) treffendes Wort, prägnanter Ausdruck zur Kennzeichnung einer Zeiterscheinung, Bühnenstichwort’ (18. Jh.), im Bibliothekswesen ‘Stichwort, Kennwort’. Schlagzeile f. ‘hervorgehobene, deutlich gemachte Überschrift’ (um 1880). Schlagzeug n. ‘Ensemble von Schlaginstrumenten’ (20. Jh.); zuvor ‘Geräte zum Einschlagen bzw. zum Beschlagen von Bauteilen’ (16. Jh.). Schlager m. ‘aktuelle, beim Publikum ein- bzw. durchschlagende Musiknummer’, aufgekommen (1881) als Ausdruck der Musikkritik, durch die Tagespresse verbreitet; dann auf andere besonders aktuelle und wirkungsvolle Erscheinungen (Buch, Theaterstück, eine reißend abgehende Ware) übertragen.

Thesaurus

Synonymgruppe
beschlagen · ↗dampfig · ↗diesig · ↗dunstig · ↗feucht
Assoziationen
Synonymgruppe
beschlagen · ↗verzieren
Synonymgruppe
(den) Durchblick haben · (ganz) in seinem Element sein · ↗(sich) auskennen · beschlagen (sein) · bestens vertraut sein (mit) · ↗sattelfest (sein) · versiert sein · wissen wo's langgeht · zu Hause sein (in)  ●  (ein) Fässle (sein)  ugs., schwäbisch · (sich) verstehen auf  ugs. · Ahnung haben  ugs. · Kenne haben  ugs. · in etwas was weghaben  ugs. · ist mein zweiter Vorname!  ugs. · wissen was man tut  ugs.
Assoziationen
  • Experte · ↗Fachmann · ↗Fachperson · ↗Kapazität · ↗Könner · ↗Profi · ↗Spezialist  ●  ↗Ass  ugs. · ↗Fachidiot  ugs., abwertend · Kapazunder  ugs., österr.
  • Profi · kennt sich aus · schon lange im Geschäft  ●  (dem) machst du nichts vor  ugs. · (jemand) weiß, wovon er spricht  ugs. · alter Hase  ugs., fig. · lange genug dabei  ugs. · mit allen Wassern gewaschen  ugs., fig. · weiß wie es läuft  ugs. · weiß wo's langgeht  ugs.
  • (eine Sache) beherrschen · Fähigkeiten haben  ●  ↗(es) (einfach) draufhaben  ugs. · (etwas) auf dem Kasten haben  ugs. · (schwer) was drauf haben  ugs. · das Zeug dazu haben  ugs. · im Griff haben  ugs. · viel auf dem Kasten haben  ugs. · was können  ugs.
  • (einer) vom Fach (sein) · ↗Experte · ↗Fachkraft · ↗Fachmann · ↗Kenner · Kenner der Materie · ↗Könner · ↗Meister · ↗Profi · ↗Routinier · ↗Sachkenner · Sachkundiger · Sachverständiger  ●  (ein/e ...) von hohen Graden  geh. · Fässle  ugs., schwäbisch
  • wissen, wo's langgeht  ●  wissen, wo der Barthel den Most holt  fig. · wissen, wo der Frosch die Locken hat  fig. · wissen, wo der Hammer hängt  fig. · wissen, wo die Glocken hängen  fig.
  • beschlagen · ↗bewandert · ↗erfahren · ↗fachkundig · kennt sich aus · ↗kenntnisreich · ↗kompetent · ↗kundig · ↗professionell · ↗qualifiziert · ↗sachkundig · ↗sachverständig  ●  hat Ahnung  ugs.
  • (...) mit (abgeschlossener) Ausbildung · (...) mit Gesellenbrief · (...) mit Kammerprüfung · ausgebildeter (...) · gelernter (...) · vom Fach · von der Ausbildung her (..)
  • Bescheidwisser · Eingeweihter  ●  ↗Cleverle  schwäbisch · Kenner der Materie  floskelhaft · ↗Auskenner  ugs. · ↗Durchblicker  ugs.
  • (etwas) aus eigener Erfahrung kennen · (etwas) leidvoll erfahren haben (müssen) · am eigenen Leibe erfahren (haben)  ●  (in Sachen ...) kein unbeschriebenes Blatt sein  fig. · wissen, wovon die Rede ist  variabel · wissen, wovon man spricht  variabel · aus eigener, leidvoller Erfahrung wissen um  geh. · ein Lied davon singen können  ugs., fig.
  • es bringen  ugs. · es drauf haben  ugs. · was können  ugs.
  • (bereits) im Bilde (sein) · ↗(sich) auskennen · Bescheid wissen · auf dem Laufenden (sein) · eingearbeitet (sein) · gebrieft · ↗gut unterrichtet · ↗gutunterrichtet · informiert (sein) · mitreden können · orientiert (sein) · wissen, worum es geht · wissen, wovon die Rede ist  ●  im Thema (sein)  ugs., Hauptform
Synonymgruppe
beschlagen · ↗bewandert · ↗erfahren · ↗fachkundig · kennt sich aus · ↗kenntnisreich · ↗kompetent · ↗kundig · ↗professionell · ↗qualifiziert · ↗sachkundig · ↗sachverständig  ●  hat Ahnung  ugs.
Assoziationen
  • geschult · ↗geübt · ↗kundig · ↗qualifiziert · trainiert · weitergebildet
  • fachgemäß · ↗fachgerecht · ↗fachmännisch · ↗professionell · vom Fach  ●  Gelernt ist gelernt.  sprichwörtlich
  • (den) Durchblick haben · (ganz) in seinem Element sein · ↗(sich) auskennen · beschlagen (sein) · bestens vertraut sein (mit) · ↗sattelfest (sein) · versiert sein · wissen wo's langgeht · zu Hause sein (in)  ●  (ein) Fässle (sein)  ugs., schwäbisch · (sich) verstehen auf  ugs. · Ahnung haben  ugs. · Kenne haben  ugs. · in etwas was weghaben  ugs. · ist mein zweiter Vorname!  ugs. · wissen was man tut  ugs.
  • altgedient · ↗bewährt · ↗erfahren · gut eingearbeitet · kein unbeschriebenes Blatt · langjährig erfahren (in) · ↗routiniert  ●  lange im Geschäft  auch figurativ
  • firm · ↗fit · ↗routiniert · ↗sattelfest · ↗sicher · ↗versiert
  • (...) mit (abgeschlossener) Ausbildung · (...) mit Gesellenbrief · (...) mit Kammerprüfung · ausgebildeter (...) · gelernter (...) · vom Fach · von der Ausbildung her (..)
  • anerkannt · ↗ausgewiesen · ↗nachweislich
  • von einem, der das (auch) beurteilen kann · von einem, der weiß, wovon er spricht · von kompetenter Seite  ●  aus berufenem Mund(e)  geh. · von einem, der sich auskennt  ugs. · von jemandem, der es wissen muss  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Autoscheibe Brille Brillenglas Fachmann Fenster Fensterscheibe Frontscheibe Glas Jurist Leser Mannschaft Pferd Sarg Scheibe Spiegel Tür Visier Windschutzscheibe einigermaßen fachlich historisch innen intelligent juristisch literarisch rhetorisch sehr technisch weniger äußerst

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›beschlagen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Scheiben des Wagens waren beschlagen, das Kind weinte laut.
Bild, 02.02.2001
Aber ein geistreicher Mann braucht nicht immer in der politischen Praxis beschlagen zu sein.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 01.03.1904
Man fühlt sich wichtig, wenn man fliegt, aktiv, dabei könnte man ebensogut im Stuhl sitzen, auf ein beschlagenes Fenster sehen.
Knef, Hildegard: Der geschenkte Gaul, Berlin: Ullstein 1999 [1970], S. 225
Die Frau wischte mit ihrem nassen Kopftuch über die beschlagene Scheibe.
Lenz, Siegfried: Deutschstunde, Hamburg: Hoffmann u. Campe 1997 [1968], S. 471
Er kam in der Tiefe an eine gut beschlagene Tür.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1917], S. 57
Zitationshilfe
„beschlagen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beschlagen#1>, abgerufen am 16.10.2019.

Weitere Informationen …

beschlagen

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Aussprache
Worttrennungbe-schla-gen (computergeneriert)
Grundformbeschlagen1
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich reich an Kenntnissen
Beispiel:
er ist in Mathematik, auf dem Gebiet der Geschichte gut beschlagen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

schlagen · Schläger · Schlägerei · abschlagen · abschlägig · Abschlag(s)zahlung · anschlagen · veranschlagen · Anschlag · Voranschlag · aufschlagen · Aufschlag · ausschlagen · Ausschlag · beschlagen1 · beschlagen2 · Beschlag · einschlagen · einschlägig · entschlagen · nachschlagen · überschlagen · umschlagen · Umschlag · unterschlagen · verschlagen · verschlagen · Verschlag · vorschlagen · Vorschlag · schlagfertig · Schlaglicht · Schlagschatten · Schlagseite · Schlagwort · Schlagzeile · Schlagzeug · Schlager
schlagen Vb. ‘hauen, prügeln, töten, einen Gegner überwinden, besiegen, mit einer heftigen, gezielten Bewegung geräuschvoll einen Gegenstand treffen, sich in einer bestimmten Richtung entwickeln, nach jmdm. geraten’, ahd. slahan (8. Jh.), mhd. slahen, slān, asächs. slahan, mnd. slān, mnl. slaen, nl. slaan, afries. sla, aengl. slēan, anord. slā, schwed. slå, got. slahan (germ. *slahan). Auf grammatischem Wechsel zwischen h und g beruhen Präteritalformen wie ahd. sluog, asächs. aengl. slōg, denen im Nhd. die Präsensformen und der Infinitiv angeglichen werden; s. auch ↗Schlag, ↗Schlegel neben ↗Schlacht und ↗Geschlecht. Außergerm. Vergleichsmöglichkeiten bietet lediglich das Kelt. mit mir. slacc ‘Schwert’, ir. slacaire ‘Schläger’, mir. slachta ‘geschlagen’, ir. slacht ‘gute Erscheinung, von gutem Schlag’, gäl. slachdaim ‘schlage mit dem Hammer’, so daß eine Wurzel ie. *slak- ‘schlagen, hämmern’ angesetzt werden kann. Schläger m. ‘wer schlägt, wer jmdn. tötet’, ahd. irslahāri (8. Jh.), mhd. slaher, frühnhd. totslaher, -slager, -sleger (15. Jh.); auch ‘Raufbold’ (seit 17. Jh.). Schlägerei f. ‘Prügelei’ (wohl 15. Jh.), ‘Duell’ (17. Jh.). abschlagen Vb. ‘mit einem Hieb loslösen, lostrennen, abwehren, ablehnen’, ahd. abaslahan ‘abhauen, abschneiden’ (10. Jh.), mhd. abeslahen, auch ‘abschlachten, in Abzug bringen, vergüten, zurückweisen’; abschlägig Adj. ‘ablehnend’ (15. Jh.); Abschlag(s)zahlung f. ‘erster Teil einer abzugeltenden Summe, Teilzahlung’ (18. Jh.). anschlagen Vb. ‘anstoßen, mit Nägeln anhängen, gut wirken, bellen’, ahd. anaslahan (10. Jh.), mhd. aneslahen ‘an jmdn. oder etw. schlagen, anstoßen, mit Schlägen angreifen, durch Schlagen befestigen, rauben, anstiften, berechnen’; veranschlagen Vb. ‘taxieren’ (19. Jh.); Anschlag m. ‘Bekanntmachung, auf etw. zielender Gedanke, Plan, Vorhaben, Vorbereitung des Schützen zum Abschießen’, auch (seit 15. Jh.) ‘Attentat’, ahd. anaslag ‘Hieb, Stoß, Schlag’ (11. Jh.), spätmhd. aneslac, auch ‘Berechnung’; Voranschlag m. ‘vorläufige Kostenberechnung’ (18. Jh.). aufschlagen Vb. ‘(durch Schlagen) öffnen, aufprallen, auftreffen, einen Preis erhöhen, etw. aufstellen, errichten’, ahd. ūfslahan ‘an etw. schlagen’ (um 900), mhd. ūfslahen, auch ‘errichten, aufschieben, verzögern, anzünden, durch Schlagen öffnen, vorenthalten, den Lohn, Preis erhöhen, im Preis steigen, verzichten’; Aufschlag m. ‘Aufprall, Verteuerung eines Preises, umgeschlagener Teil an Kleidungsstücken’, mhd. ūfslac, auch ‘Aufschub, Verlängerung der Frist, Waffenstillstand’. ausschlagen Vb. ‘Knospen treiben, grün werden, um sich schlagen, durch Schlagen zerstören, mit etw. bedecken, ablehnen’, ahd. ūʒslahan ‘herausbrechen, durch Schlagen zerstören’ (9. Jh.), mhd. ūʒslahen ‘herausschlagen, umhauen, ablehnen, zurückschlagen, ausweisen, verjagen, verbannen, freilassen, zerstören, errichten, nach auswärts schlagen, fliehen’; Ausschlag m. ‘Austrieb der Schweine in die Eichelmast, Herabsinken des Waagebalkens nach der schweren Seite’ (15. Jh.), daher den Ausschlag geben ‘entscheidend sein’ (16. Jh.), ‘Entscheidung, Ergebnis, Erfolg, Ausgang’ (16. Jh.), medizinisch ‘Hautschorf, Erkrankung der Haut’ (17. Jh.), ‘Trieb, Sproß’ (18. Jh.). beschlagen1 Vb. ‘(durch Schlagen) mit etw. versehen, sich überziehen, anlaufen’, ahd. bislahan ‘behauen, tüchtig schlagen, fest-, niederschlagen’ (8. Jh.), mhd. beslahen ‘auf etw. schlagen, schlagend bedecken, mit Beschlag belegen, schlagend auf, an etw. befestigen, umschlagen, umschließen’; ein Pferd beschlagen ‘mit Hufeisen versehen’; beschlagen2 Part.adj. ‘gut versehen sein, bewandert in einer Sache, voller Kenntnisse’ (16. Jh.), eigentlich ‘durch (Metall)beschlag fest und dauerhaft’; Beschlag m. ‘Metallstück als Schutz oder Verzierung, Überzug, Hauch’ (15. Jh.), in Beschlag nehmen (17. Jh.), Beschlag auf etw. legen (18. Jh.), mit Beschlag belegen (19. Jh.) ‘etw. oder jmdn. für sich beanspruchen’. einschlagen Vb. ‘hineinschlagen, durch Schlagen zertrümmern, einwickeln, sich in eine bestimmte Richtung erfolgreich entwickeln, gedeihen’ (15. Jh.); einschlägig Adj. ‘in Betracht kommend’ (Ende 18. Jh.). entschlagen Vb. ‘(sich von einer Sache) frei-, losmachen, verzichten’, mhd. entslahen ‘freimachen, aufheben’. nachschlagen Vb. ‘ähnlich werden, nacharten’ (16. Jh.; vgl. mhd. slahen nāch), ‘in einem Buche suchen und nachlesen’ (17. Jh.). überschlagen Vb. ‘ungefähr berechnen, übereinanderlegen (die Beine)’, reflexiv ‘sich überkugeln’, ahd. ubarslahan ‘herausgehen, sich entfernen, vorzüglich sein, übertreffen’ (um 1000), mhd. überslahen ‘schlagend überziehen, beschlagen, überwältigen, besiegen, in Kürze sagen, erzählen, auslassen, ungefähr berechnen, schätzen, überlegen’. umschlagen Vb. ‘umlegen, umbiegen, zu Boden schlagen, ringsum bedecken, sich ändern (vom Wetter)’, mhd. umbeslahen ‘umgeben, -fassen, -zingeln, niederschlagen, Umschweife machen, sich verbreiten’; Umschlag m. ‘Hülle, Umhüllung, Änderung, umgeschlagener Rand’, auch (seit 17. Jh.) als medizinische Heilpackung, kaufmännisch ‘Umsatz, Vertrieb von Waren’ (16. Jh., nach mnd. ummeslach), mhd. umbeslac ‘Umhüllung, Wendung, Umkehr, Ausflucht’. unterschlagen Vb. ‘unrechtmäßig zurückbehalten, veruntreuen, verheimlichen’, mhd. underslahen ‘beiseite legen, abseits setzen, verbergen, aufgeben, niederschlagen, unterdrücken, überwinden, übertreffen’. verschlagen Vb. ‘mit Brettern abteilen, schließen, versehentlich umblättern, durch widrige Umstände an einen ungewollten Ort gelangen (lassen)’, ahd. firslahan ‘erschlagen, töten, verschließen’ (8. Jh.), mhd. verslahen ‘zerschlagen, verwunden, töten, abhauen, auseinanderschlagen, vertreiben, zurückweisen, wegnehmen, beschmutzen, durch Verschlag absperren’, reflexiv ‘sich verstecken, beschmutzen, entfernen’; verschlagen Part.adj. ‘listig, undurchsichtig, durchtrieben’ (15. Jh.), eigentlich ‘seine Pläne nicht bekanntgebend, versteckend, zurückhaltend’; Verschlag m. ‘durch Bretter(wände) abgetrennter Raum, abtrennende Bretterwand’ (18. Jh.). vorschlagen Vb. ‘einen Plan vorlegen, einen Rat geben und zur Erwägung anbieten’, ahd. furislahan ‘vorher-, vorwegnehmen’ (8. Jh.), mhd. vürslahen ‘treiben, im Übergewicht sein, veranschlagen, rechnen’; Vorschlag m. ‘zu erwägender Rat, Plan, Lehrsatz’ (16. Jh.), mhd. vürslac ‘erster Schlag, Befestigung, einschließende Belagerung, Berechnung als Vorlage’. schlagfertig Adj. ‘bereit zum Losschlagen’ (18. Jh.), ‘um keine Antwort verlegen, witzig’ (19. Jh.). Schlaglicht n. ‘heller Lichtstrahl zum Hervorheben eines einzelnen Gegenstandes’ (18. Jh.), häufig in der Malerei. Schlagschatten m. ‘von einer Person oder einem Gegenstand geworfener, scharf umrissener Schatten’ (18. Jh.). Schlagseite f. ‘Schräglage (eines Schiffs)’ (17. Jh.). Schlagwort n. ‘(schmerzlich) treffendes Wort, prägnanter Ausdruck zur Kennzeichnung einer Zeiterscheinung, Bühnenstichwort’ (18. Jh.), im Bibliothekswesen ‘Stichwort, Kennwort’. Schlagzeile f. ‘hervorgehobene, deutlich gemachte Überschrift’ (um 1880). Schlagzeug n. ‘Ensemble von Schlaginstrumenten’ (20. Jh.); zuvor ‘Geräte zum Einschlagen bzw. zum Beschlagen von Bauteilen’ (16. Jh.). Schlager m. ‘aktuelle, beim Publikum ein- bzw. durchschlagende Musiknummer’, aufgekommen (1881) als Ausdruck der Musikkritik, durch die Tagespresse verbreitet; dann auf andere besonders aktuelle und wirkungsvolle Erscheinungen (Buch, Theaterstück, eine reißend abgehende Ware) übertragen.

Thesaurus

Synonymgruppe
beschlagen · ↗dampfig · ↗diesig · ↗dunstig · ↗feucht
Assoziationen
Synonymgruppe
beschlagen · ↗verzieren
Synonymgruppe
(den) Durchblick haben · (ganz) in seinem Element sein · ↗(sich) auskennen · beschlagen (sein) · bestens vertraut sein (mit) · ↗sattelfest (sein) · versiert sein · wissen wo's langgeht · zu Hause sein (in)  ●  (ein) Fässle (sein)  ugs., schwäbisch · (sich) verstehen auf  ugs. · Ahnung haben  ugs. · Kenne haben  ugs. · in etwas was weghaben  ugs. · ist mein zweiter Vorname!  ugs. · wissen was man tut  ugs.
Assoziationen
  • Experte · ↗Fachmann · ↗Fachperson · ↗Kapazität · ↗Könner · ↗Profi · ↗Spezialist  ●  ↗Ass  ugs. · ↗Fachidiot  ugs., abwertend · Kapazunder  ugs., österr.
  • Profi · kennt sich aus · schon lange im Geschäft  ●  (dem) machst du nichts vor  ugs. · (jemand) weiß, wovon er spricht  ugs. · alter Hase  ugs., fig. · lange genug dabei  ugs. · mit allen Wassern gewaschen  ugs., fig. · weiß wie es läuft  ugs. · weiß wo's langgeht  ugs.
  • (eine Sache) beherrschen · Fähigkeiten haben  ●  ↗(es) (einfach) draufhaben  ugs. · (etwas) auf dem Kasten haben  ugs. · (schwer) was drauf haben  ugs. · das Zeug dazu haben  ugs. · im Griff haben  ugs. · viel auf dem Kasten haben  ugs. · was können  ugs.
  • (einer) vom Fach (sein) · ↗Experte · ↗Fachkraft · ↗Fachmann · ↗Kenner · Kenner der Materie · ↗Könner · ↗Meister · ↗Profi · ↗Routinier · ↗Sachkenner · Sachkundiger · Sachverständiger  ●  (ein/e ...) von hohen Graden  geh. · Fässle  ugs., schwäbisch
  • wissen, wo's langgeht  ●  wissen, wo der Barthel den Most holt  fig. · wissen, wo der Frosch die Locken hat  fig. · wissen, wo der Hammer hängt  fig. · wissen, wo die Glocken hängen  fig.
  • beschlagen · ↗bewandert · ↗erfahren · ↗fachkundig · kennt sich aus · ↗kenntnisreich · ↗kompetent · ↗kundig · ↗professionell · ↗qualifiziert · ↗sachkundig · ↗sachverständig  ●  hat Ahnung  ugs.
  • (...) mit (abgeschlossener) Ausbildung · (...) mit Gesellenbrief · (...) mit Kammerprüfung · ausgebildeter (...) · gelernter (...) · vom Fach · von der Ausbildung her (..)
  • Bescheidwisser · Eingeweihter  ●  ↗Cleverle  schwäbisch · Kenner der Materie  floskelhaft · ↗Auskenner  ugs. · ↗Durchblicker  ugs.
  • (etwas) aus eigener Erfahrung kennen · (etwas) leidvoll erfahren haben (müssen) · am eigenen Leibe erfahren (haben)  ●  (in Sachen ...) kein unbeschriebenes Blatt sein  fig. · wissen, wovon die Rede ist  variabel · wissen, wovon man spricht  variabel · aus eigener, leidvoller Erfahrung wissen um  geh. · ein Lied davon singen können  ugs., fig.
  • es bringen  ugs. · es drauf haben  ugs. · was können  ugs.
  • (bereits) im Bilde (sein) · ↗(sich) auskennen · Bescheid wissen · auf dem Laufenden (sein) · eingearbeitet (sein) · gebrieft · ↗gut unterrichtet · ↗gutunterrichtet · informiert (sein) · mitreden können · orientiert (sein) · wissen, worum es geht · wissen, wovon die Rede ist  ●  im Thema (sein)  ugs., Hauptform
Synonymgruppe
beschlagen · ↗bewandert · ↗erfahren · ↗fachkundig · kennt sich aus · ↗kenntnisreich · ↗kompetent · ↗kundig · ↗professionell · ↗qualifiziert · ↗sachkundig · ↗sachverständig  ●  hat Ahnung  ugs.
Assoziationen
  • geschult · ↗geübt · ↗kundig · ↗qualifiziert · trainiert · weitergebildet
  • fachgemäß · ↗fachgerecht · ↗fachmännisch · ↗professionell · vom Fach  ●  Gelernt ist gelernt.  sprichwörtlich
  • (den) Durchblick haben · (ganz) in seinem Element sein · ↗(sich) auskennen · beschlagen (sein) · bestens vertraut sein (mit) · ↗sattelfest (sein) · versiert sein · wissen wo's langgeht · zu Hause sein (in)  ●  (ein) Fässle (sein)  ugs., schwäbisch · (sich) verstehen auf  ugs. · Ahnung haben  ugs. · Kenne haben  ugs. · in etwas was weghaben  ugs. · ist mein zweiter Vorname!  ugs. · wissen was man tut  ugs.
  • altgedient · ↗bewährt · ↗erfahren · gut eingearbeitet · kein unbeschriebenes Blatt · langjährig erfahren (in) · ↗routiniert  ●  lange im Geschäft  auch figurativ
  • firm · ↗fit · ↗routiniert · ↗sattelfest · ↗sicher · ↗versiert
  • (...) mit (abgeschlossener) Ausbildung · (...) mit Gesellenbrief · (...) mit Kammerprüfung · ausgebildeter (...) · gelernter (...) · vom Fach · von der Ausbildung her (..)
  • anerkannt · ↗ausgewiesen · ↗nachweislich
  • von einem, der das (auch) beurteilen kann · von einem, der weiß, wovon er spricht · von kompetenter Seite  ●  aus berufenem Mund(e)  geh. · von einem, der sich auskennt  ugs. · von jemandem, der es wissen muss  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›beschlagen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Scheiben des Wagens waren beschlagen, das Kind weinte laut.
Bild, 02.02.2001
Aber ein geistreicher Mann braucht nicht immer in der politischen Praxis beschlagen zu sein.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 01.03.1904
Man fühlt sich wichtig, wenn man fliegt, aktiv, dabei könnte man ebensogut im Stuhl sitzen, auf ein beschlagenes Fenster sehen.
Knef, Hildegard: Der geschenkte Gaul, Berlin: Ullstein 1999 [1970], S. 225
Die Frau wischte mit ihrem nassen Kopftuch über die beschlagene Scheibe.
Lenz, Siegfried: Deutschstunde, Hamburg: Hoffmann u. Campe 1997 [1968], S. 471
Er kam in der Tiefe an eine gut beschlagene Tür.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1917], S. 57
Zitationshilfe
„beschlagen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beschlagen#2>, abgerufen am 16.10.2019.

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