Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

beschlussunfähig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung be-schluss-un-fä-hig
Wortzerlegung Beschluss unfähig
Ungültige Schreibung beschlußunfähig
Rechtschreibregeln § 2, § 25 (E1)
Wortbildung  mit ›beschlussunfähig‹ als Erstglied: Beschlussunfähigkeit
eWDG

Bedeutung

nicht berechtigt, Beschlüsse zu fassen
Beispiel:
eine beschlussunfähige Versammlung

Typische Verbindungen zu ›beschlussunfähig‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bieten die DWDS-Wortprofile zu ›beschlussunfähig‹ und ›beschlußunfähig‹.

Verwendungsbeispiele für ›beschlussunfähig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nunmehr verläßt die Opposition die Plenarsitzung und macht dadurch das Parlament beschlußunfähig. [Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 933]
Der Bundestag ist sehr viel öfter beschlußunfähig gewesen, als seine Beschlußunfähigkeit festgestellt wurde. [o. A. [dr.]: Beschlußunfähigkeit des Bundestages. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1986]]
Der beschlußunfähige Ausschuß war wieder beschlußfähig, und gleich wurde auch wieder beschlossen. [Die Zeit, 08.12.1955, Nr. 49]
Das auf die Hälfte geschrumpfte Wahlgericht erklärte sich daraufhin für beschlußunfähig. [Süddeutsche Zeitung, 10.06.1995]
Weil 18 Delegationen auch den Vorschlag ablehnten, die Frage offenzulassen, wurde die Konferenz beschlußunfähig. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1982]]
Zitationshilfe
„beschlussunfähig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beschlussunf%C3%A4hig>.

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