beschlussunfähig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungbe-schluss-un-fä-hig
WortzerlegungBeschlussunfähig
Ungültige Schreibungbeschlußunfähig
Rechtschreibregeln§ 2, § 25 (E1)
Wortbildung mit ›beschlussunfähig‹ als Erstglied: ↗Beschlussunfähigkeit
eWDG, 1967

Bedeutung

nicht berechtigt, Beschlüsse zu fassen
Beispiel:
eine beschlussunfähige Versammlung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gremium

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›beschlussunfähig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nunmehr verläßt die Opposition die Plenarsitzung und macht dadurch das Parlament beschlußunfähig.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 933
Der Bundestag ist sehr viel öfter beschlußunfähig gewesen, als seine Beschlußunfähigkeit festgestellt wurde.
o. A. [dr.]: Beschlußunfähigkeit des Bundestages. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1986]
Der beschlußunfähige Ausschuß war wieder beschlußfähig, und gleich wurde auch wieder beschlossen.
Die Zeit, 08.12.1955, Nr. 49
Das auf die Hälfte geschrumpfte Wahlgericht erklärte sich daraufhin für beschlußunfähig.
Süddeutsche Zeitung, 10.06.1995
Weil 18 Delegationen auch den Vorschlag ablehnten, die Frage offenzulassen, wurde die Konferenz beschlußunfähig.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1982]
Zitationshilfe
„beschlussunfähig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beschlussunfähig>, abgerufen am 15.10.2019.

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