Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

beschreien

Grammatik Verb · beschreit, beschrie, hat beschrien (ungültig: beschrieen)
Aussprache 
Worttrennung be-schrei-en
Wortzerlegung be- schreien
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich
Beispiele:
beschreie es nicht! (= berufe es nicht!)
meine Mutter ist wieder ganz gesund, aber ich will's nicht beschreien

Thesaurus

Synonymgruppe
(negativ) prophezeien · beschreien · herbeireden  ●  unken  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • pessimistische Prognose · ungünstige Prognose (med.)  ●  Unkenruf  fig. · Kassandraruf  geh.
  • nur das Negative sehen · nur das Schlechte sehen · pessimistisch darstellen · pessimistisch sehen  ●  schwarzmalen  Hauptform
Synonymgruppe
beschreien · verhexen · verzaubern

Typische Verbindungen zu ›beschreien‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›beschreien‹.

Verwendungsbeispiele für ›beschreien‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vorsichtig, als wolle man den Erfolg nicht beschreien, hatte es vor der Art Cologne geklungen. [Süddeutsche Zeitung, 27.11.1996]
Man soll es nicht beschreien, aber noch ist es erstaunlich ruhig in Kinshasa. [Die Zeit, 30.05.2008, Nr. 23]
Solches Ansinnen beschreit die nationalistische Opposition als "Akt politischer Rache". [Süddeutsche Zeitung, 30.04.1999]
Er bezichtigte einmal mehr die Protestler, die Macht usurpieren zu wollen, und beschrie seinen Sieg. [Die Zeit, 12.06.2012, Nr. 10]
Menschen beschreien oder beklagen in so einer Situation ihr Schicksal. [Süddeutsche Zeitung, 31.05.2002]
Zitationshilfe
„beschreien“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beschreien>.

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