beschweigen

GrammatikVerb
Worttrennungbe-schwei-gen (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

selten totschweigen; über etw. mit Schweigen hinweggehen

Verwendungsbeispiele für ›beschweigen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man darf das nicht beschweigen und wegschauen und so tun, als sei das alles nicht vorhanden.
Die Zeit, 27.01.2005, Nr. 05
Nach 16-jährigem offiziellem Beschweigen der von Kohl gleichwohl geförderten Einwanderung war das Eis gebrochen.
Die Welt, 14.11.2000
Es gibt also keinen Grund, irgendeine Erfahrung, die das gescheiterte Experiment bereitet hat, zu beschweigen.
konkret, 2000 [1998]
Ohne einen verschlossenen oder auffallend stillen Eindruck zu machen, schien sie doch ihr Innenleben für sich zu haben und zu beschweigen.
Boy-Ed, Ida: Vor der Ehe. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1915], S. 3080
Aber Thomas Manns Geburtstag zu beschweigen, geht nicht wohl an.
Boy-Ed, Ida: Thomas Mann. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1925], S. 7764
Zitationshilfe
„beschweigen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beschweigen>, abgerufen am 29.03.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
beschwatzen
Beschützerin
Beschützer
beschützen
beschütten
Beschwer
Beschwerde
Beschwerde führend
Beschwerdeausschuss
Beschwerdebearbeitung