Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.
Bitte unterstützen Sie das Projekt mit Ihrer Teilnahme an unserer aktuellen Umfrage!

beschweigen

Grammatik Verb
Worttrennung be-schwei-gen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

selten totschweigen; über etw. mit Schweigen hinweggehen

Verwendungsbeispiele für ›beschweigen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man darf das nicht beschweigen und wegschauen und so tun, als sei das alles nicht vorhanden. [Die Zeit, 27.01.2005, Nr. 05]
Sie streicht die zweifelhafte Überweisung ein, beschweigt sie wochenlang und zeigt, kaum ertappt, mit dem Finger auf Kiep. [Die Zeit, 07.05.2001, Nr. 19]
Es gibt also keinen Grund, irgendeine Erfahrung, die das gescheiterte Experiment bereitet hat, zu beschweigen. [konkret, 2000 [1998]]
Nach 16‑jährigem offiziellem Beschweigen der von Kohl gleichwohl geförderten Einwanderung war das Eis gebrochen. [Die Welt, 14.11.2000]
Und dem Beschweigen korrespondierte später die Rede ausschließlich vom Holocaust. [Die Welt, 08.09.1999]
Zitationshilfe
„beschweigen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beschweigen>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
beschwatzen
beschupsen
beschuppt
beschuppen
beschummeln
beschwerdefrei
beschwerdeführend
beschwerdenfrei
beschweren
beschwerlich