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beschwipsen

Grammatik Verb
Worttrennung be-schwip-sen
Wortbildung  mit ›beschwipsen‹ als Grundform: beschwipst
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

selten, umgangssprachlich ein wenig betrunken machen

Thesaurus

Synonymgruppe
(jemanden) benebeln · (jemanden) beschwipsen · berauschen  ●  betrunken machen (aufgrund des Alkoholgehalts)  Hauptform · knallen  ugs. · reinhauen  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›beschwipsen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man muss nur daran vorübergehen, schon fühlt man sich kunstvoll beschwipst. [Die Zeit, 01.06.2009, Nr. 22]
Nach einem Glas beschwipst, nach drei betrunken, nach fünf weggetreten. [Die Zeit, 28.01.1985, Nr. 04]
Sie, halb beschwipst, durchschaut ihn belustigt und droht ihm doch anheimzufallen. [Der Tagesspiegel, 08.09.1999]
Du nimmst nun wirklich an, Deine Mui sei beschwipst gewesen. [Brief von Irene G. an Ernst G. vom 25.01.1943, Feldpost-Archive mkb-fp-0270]
Die Gäste werden nach dem letzten Bier beschwipst und glücklich nach Hause gehen. [Die Zeit, 02.07.2012, Nr. 27]
Zitationshilfe
„beschwipsen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beschwipsen>.

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