besonnen

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Aussprache
Worttrennungbe-son-nen (computergeneriert)
Grundformbesinnen
Wortbildung mit ›besonnen‹ als Grundform: ↗Besonnenheit
eWDG, 1967

Bedeutung

wohlüberlegend und ruhig
entsprechend der Bedeutung von besinnen (Lesart 1)
Beispiele:
in der Gefahr blieb er ruhig und besonnen
ein kluger und besonnener Politiker
die besonnene und plastische Sprechweise [Th. Mann11,482]
wohlüberlegt
Beispiele:
besonnen handeln
er ordnete alles besonnen

Thesaurus

Synonymgruppe
abgeklärt · ↗ausgeglichen · ↗bedacht · besonnen · ↗klug · ↗taktisch
Assoziationen
  • abgeklärt (sein) · erhaben sein (über) · kann nichts (mehr) erschüttern · nicht (so) leicht zu beeindrucken · unter jemandes Würde (sein) · über den Dingen stehen  ●  Was juckt es die deutsche Eiche, wenn sich ein Wildschwein an ihr reibt.  Sprichwort, variabel · in sich ruhen  fig. · ↗cool (sein)  ugs. · drüber stehen  ugs.
Synonymgruppe
ausgetüftelt · ↗bedacht · besonnen · durchdacht · mit Vorbedacht · mit Weitblick · ↗planvoll · ↗strategisch · ↗umsichtig · vorausblickend · vorausplanend · vorausschauend · ↗weitsichtig · ↗wohlüberlegt · überdacht · überlegt
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Augenblick Fähigkeit Gemeinsamkeit Grundwert Herkunft Identität Kernaufgabe Kerngeschäft Kernkompetenz Pflicht Qualität Stärke Tradition Tugend Ursprung Vorzug Wert Wesentliche Wurzel anders darauf endlich ihr man plötzlich rechtzeitig umbesinnen vielleicht wieder zurückbesinnen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›besonnen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man sollte sich auf das besinnen, was man sicher spielen kann.
Süddeutsche Zeitung, 13.05.2004
Auch wenn seine Stunde schon dreizehn geschlagen hat, soll er noch besonnen sein.
Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 3, Berlin: Aufbau-Verl. 1956, S. 9
Das ist sehr schwierig; denn darauf kann ich mich nicht besinnen.
o. A.: Einhundertfünfundvierzigster Tag. Montag, 3. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 34100
Ich besinne mich genau auf das Stück, das gespielt wurde.
Tucholsky, Kurt: Richard Alexander. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1923]
Und schon am nächsten Morgen hat sie sich anders besonnen.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 28954
Zitationshilfe
„besonnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/besonnen>, abgerufen am 24.05.2019.

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