bespülen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-spü-len
Grundformspülen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. fließend berühren
Beispiele:
die Wellen bespülen das Ufer
wie das Wasser unter den Steinen silberhell hinrieselt und die nackten Baumwurzeln ... bespült [HeineHarzreise3,51]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Meer

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bespülen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich wasche diesen rundlichen, hellbraunen Kiesel hie und da mit meiner Handseife und er sieht dann aus, wie wenn ewig Bergwasser ihn bespülen würde!
Altenberg, Peter: Mein Lebensabend, Mein Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1919], S. 9272
Seine Wasser bespülten seit Monaten Tote eines französischen Kolonialregiments mit Gesichtern wie aus schwarzem Pergament.
Jünger, Ernst: In Stahlgewittern, Stuttgart: Klett-Cotta 1994 [1920], S. 9
Bei dem in stark vorgebeugter Haltung oder in Knieellbogenlage empfangenen Darmeinlauf von einem Liter werden fast immer ausreichende Strecken des Dickdarms bespült.
Buchinger, Otto: Das Heilfasten und seine Hilfsmethoden als biologischer Weg, Stuttgart: Hippokrates-Verl. 1982 [1935], S. 49
Zitationshilfe
„bespülen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bespülen>, abgerufen am 19.09.2019.

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