bespiegeln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-spie-geln
Wortzerlegungbe-spiegeln
Wortbildung mit ›bespiegeln‹ als Erstglied: ↗Bespiegelung
eWDG, 1967

Bedeutung

sich bespiegelnsich (langanhaltend) spiegeln
Beispiele:
sich in einer Schaufensterscheibe, im Wasser bespiegeln
Die gnädige Frau bespiegelte sich [FalladaWolf2,98]
bildlich
Beispiel:
sich in dem Freund bespiegeln
etw. bespiegelnetw. beleuchten
Beispiele:
die Zeit mit kritischem Humor bespiegeln
die soziale Lage in einer Abhandlung bespiegeln

Typische Verbindungen zu ›bespiegeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bespiegeln‹.

Verwendungsbeispiele für ›bespiegeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich selbst vergeude keine Zeit damit, mich selbst zu bespiegeln.
Bild, 02.12.1999
Durch geschickte Verschränkung der Mittel bespiegelt und erhellt er den Gehalt der Szenen.
Die Welt, 14.06.1999
Durch eine endlose Aufzählung gebräuchlicher Fremdwörter wird das Kauderwelsch der deutschen Sprache bespiegelt und lächerlich gemacht.
Röhrich, Lutz: Michel. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 4038
Keine Halbflottillen von Enten und Gänsen bespiegelten sich wie sonst im ruhig stehenden Wasser.
Lenz, Siegfried: Heimatmuseum, Hamburg: Hoffmann und Campe 1978, S. 191
Von Zeit zu Zeit bauschte und erhob sich eine im Windstoß gegen die Sonne, im hellen Frühlingslichte sich bespiegelnd und spielend.
Marchwitza, Hans: Roheisen, Berlin: Verlag Tribüne Berlin 1955, S. 310
Zitationshilfe
„bespiegeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bespiegeln>, abgerufen am 02.04.2020.

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