bespucken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-spu-cken (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich jmdn., etw. (mehrfach) anspucken
Beispiel:
in seiner Wut hatte er das Bild des Verhassten bespuckt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Beamter Demonstrant Fan Gegenspieler Jugendliche Kirschkern Mitschüler Polizist Schiedsrichter Spieler Stein angreifen anpöbeln anrempeln bedrohen beißen beleidigen beschimpfen beschmieren bewerfen demütigen kratzen prügeln schlagen traktieren treten verhöhnen verprügeln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bespucken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die neuen Herren bespuckten sie wegen nicht ausreichender Bekleidung, manche schlugen auch zu.
konkret, 1995
Wenn er über den Hof ging, hätten sie ihn beschimpft und bespuckt.
Der Tagesspiegel, 03.08.2002
Damals hatten wir noch satt zu essen, damals waren wir noch nicht von Gestapo geschlagen und bespuckt worden.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1942. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1942], S. 99
Das Material wird in den Sand hineingestoßen, mit Nierensekret verklebt und mit Sand bespuckt.
Buddenbrock, Wolfgang von: Das Liebesleben der Tiere, Bonn: Athenäum 1953, S. 214
Auch das zuerst eingenommene Geldstück, das noch mehr Reichtum bringen, der Spielwürfel, der Gewinn garantieren sollte, wurden bespuckt.
Röhrich, Lutz: toi-toi-toi. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 21336
Zitationshilfe
„bespucken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bespucken>, abgerufen am 22.10.2019.

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