best

GrammatikSuperlativ
Aussprache
Grundformgut
Wortbildung mit ›best‹ als Erstglied: ↗Bestarbeiter · ↗Bestleistung · ↗Bestleute · ↗Bestmann · ↗Bestnote · ↗Bestseller · ↗Bestzeit · ↗Bestzustand · ↗bestbekannt · ↗bestbezahlt · ↗bestenfalls · ↗bestgehasst · ↗bestmöglich · ↗bestrenommiert
 ·  mit ›best‹ als Letztglied: ↗allerbest · ↗drittbest · ↗erstbest · ↗zweitbest
 ·  mit ›best‹ als Grundform: ↗Beste
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
siehe auch gut
2.
›in‹, ›auf‹ + Artikel + ›bestmitten in etw.
a)
Beispiel:
ein Mann in den besten Jahren (= in den mittleren Jahren seines Lebens)
b)
Beispiele:
als ich im besten Schlafe lag
im besten Zuge, Spielen, Reden sein
er ist auf dem besten Wege, ein Säufer zu werden
3.
zum Besten
a)
etw. zum besten geben
Beispiele:
eine Flasche zum besten geben (= ausgeben, spendieren)
ein Erlebnis, einen Schwank zum besten geben (= erzählen, vortragen und damit eine Gesellschaft unterhalten)
b)
Beispiel:
jmdn. zum besten haben (= jmdn. necken, anführen)
c)
nicht zum bestennicht sehr, nicht besonders gut
Beispiele:
mit seinem Geschäft, seiner Gesundheit steht es nicht zum besten
nicht zum besten aussehen, schlafen
4.
der erste Besteder Erste, der in Frage kommt
Beispiele:
sie hat den ersten besten geheiratet
sie gingen in das erste beste Lokal
5.
das Beste
a)
Wohl, Nutzen
Beispiele:
es geschieht zu deinem Besten
ich will nur dein Bestes, habe nur dein Bestes im Auge
gehobenetw. gereicht jmdm. zum Besten
zum Besten des Vaterlandes
ein Konzert zum Besten der Armen
b)
Beispiel:
sein Bestes (= das, was jmd. unter Einsatz all seiner Kräfte und Möglichkeiten tun kann) tun, geben
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

besser · best · bessern · verbessern · Besserung · Verbesserung · Bestseller · bestens · bestenfalls
besser Komp. best Superl. zu gut ahd. beʒʒiro, beʒʒisto (9. Jh.), mhd. beʒʒer, beʒʒist, asächs. betara, bezt, mnd. mnl. bēter, best, aengl. betera, betest, engl. better, best, anord. betri, beztr, baztr, schwed. bättre, bäst, got. batiza, batista (germ. *batiza-, *batista-). Seit ältester Zeit werden die Steigerungsgrade zu ↗gut (s. d.) in allen germ. Sprachen durch Bildungen ausgedrückt, die auf germ. *bat- ‘gut’ (s. ↗baß) zurückgehen. bessern Vb. ‘besser machen, werden’, ahd. beʒʒirōn (10./11. Jh.), mhd. beʒʒern, intensivierend verbessern Vb. mhd. verbeʒʒern, mnd. vorbēteren ‘(aus)bessern’. Besserung f. ‘das Bessermachen, -werden’, ahd. beʒʒirunga (9. Jh.), mhd. beʒʒerunge; Verbesserung f. (obd. 15. Jh.), mnd. vorbēteringe ‘gerichtliche Buße, Ersatz, Entschädigung’. Bestseller m. ‘was sich gut verkauft, Buch mit hohem Absatz’ (20. Jh.), zu engl. best und to sell ‘verkaufen’ (germ. *saljan). bestens Adv. tritt im 16. Jh. an die Stelle von mhd. beste ‘am besten’; bestenfalls Adv. (19. Jh.).

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Unter dem Markennamen "BEST - Berufsbegleitend erfolgreich studieren" versucht die ADG die Studenten der Betriebswirtschaft in den eigenen Reihen zu halten.
Die Welt, 01.11.2000
GEORGE BEST, früherer englischer Fußballstar, ist mit schweren Bauchschmerzen in ein Londoner Krankenhaus gebracht worden.
Süddeutsche Zeitung, 11.03.2000
Im Stadtplanungsausschuß der Bezirksversammlung stimmten SPD und CDU den Plänen der Firma BEST CARWASH zu, gegen die GAL.
Bild, 04.09.1997
In Zusammenarbeit mit BEST, einer europaweiten Studenteninitiative für Ingenieur- und Naturwissenschaften, führt bonding englischsprachige "Summer courses" im Ausland durch.
Der Tagesspiegel, 26.11.1999
Zitationshilfe
„best“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/best>, abgerufen am 07.12.2019.

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