bestallt

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Worttrennungbe-stallt (computergeneriert)
Grundformbestallen
EtymWB (Verweisartikel), 2016

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von bestallen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

bestallen · bestallt · wohlbestallt · Bestallung
bestallen Vb. ‘in ein Amt einsetzen’, gebildet zu älterem bestallt Part.adj. ‘in ein Amt eingesetzt’, im Anschluß an Wendungen wie spätmhd. (ein Amt wird) bestallt, mit umlautlosem Part. Perf von ↗bestellen (s. d.; in der Bedeutung hier ausgehend von mhd. bestellen ‘anordnen’). wohlbestallt Adj. ‘ordnungsgemäß eingesetzt, gut eingerichtet, gut ausgestattet’ (17. Jh.). Bestallung f. ‘Amtseinsetzung, Anstellung, Amt, Position’ (15. Jh.); vgl. spätmhd. bestallung ‘(militärische) Belagerung, Besetzung’.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So konnte die damalige UCK sich überall in Ruhe einrichten, bevor die internationalen Gemeindeverwalter überhaupt bestallt waren.
Der Tagesspiegel, 09.06.2000
Er kann den Nationalrat auflösen, die Regierung bestallen und entlassen.
Die Zeit, 28.06.1974, Nr. 27
Im Juli 1556 wurde er in Kopenhagen in der Hofkapelle bestallt als Musiker und Sänger.
Crevel, Marcus van: Coclico. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 14915
Mit fünf Peseten und einer braven Kellnerbürgschaft wird man nicht in eine so schirmende Stätte bestallt.
Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 151
Ab 1660 wirkte er am Weißenfelser Hof in Halle (Saale), wo er 1677 als Kapellmeister bestallt wurde.
o. A.: P. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 3142
Zitationshilfe
„bestallt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bestallt>, abgerufen am 16.09.2019.

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