besteigen

GrammatikVerb · bestieg, hat bestiegen
Worttrennungbe-stei-gen (computergeneriert)
Grundformsteigen
Wortbildung mit ›besteigen‹ als Erstglied: ↗Besteigung
eWDG, 1967

Bedeutung

auf etw. hinaufsteigen
Beispiele:
den Turm, einen Berg, Gipfel besteigen
das Pferd, Fahrrad besteigen
historisch den Scheiterhaufen besteigen
der Pfarrer besteigt die Kanzel
der König bestieg den Thron (= kam zur Herrschaft)
historisch man weiß, um welcher Tugend willen / Anna von Boleyn das Schafott bestiegen [SchillerStuartIII 4]
in etw. hineinsteigen
Beispiel:
den Zug, das Schiff, die Straßenbahn besteigen

Thesaurus

Synonymgruppe
(Pferd) besteigen · ↗reiten · rittlings sitzen
Synonymgruppe
besteigen · ↗erklettern · ↗erklimmen · ↗hochsteigen · steigen  ●  ↗klettern (auf)  Hauptform · ↗hochklettern  ugs. · ↗hochkraxeln  ugs. · ↗kraxeln  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
  • Aufstieg · ↗Besteigung
  • Enterdregge · ↗Enterhaken · Kletterhaken · Wurfanker · Wurfhaken  ●  Kagi-Nawa  fachspr., japanisch
Synonymgruppe
(ein Fahrzeug) besteigen · an Bord gehen (Schiff, Flugzeug) · in ein Fahrzeug (ein)steigen · ↗zusteigen  ●  ↗einsteigen  Hauptform · boarden (Flugzeug, manchmal auch Schiff / Fähre)  fachspr., Jargon · ↗entern (als Gruppe)  ugs., scherzhaft, fig.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Achttausender Aussichtsturm Berg Boot Bus Chrysanthementhron Dampfer Flieger Flugzeug Fähre Gipfel Gondel Kanzel Katheder Kutsche Königsthron Mannschaftsbus Maschine Matterhorn Podest Podium Schafott Schiff Sonderzug Taxi Thron Turm Vulkan WM-Thron Zug

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›besteigen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gemeinsam bestiegen sie nach dem Überfall die Bahn zum Zoo.
Der Tagesspiegel, 22.08.2001
Wie in jungen Jahren besteigt er auch heute noch die steilen Berge.
o. A.: 75. Geburtstag des "Löwenwirts". In: Rheinisch-westfälische Wirte-Zeitung, 22.09.1932, S. 448
Lisa bestieg nun auch das Bett und sprang darauf herum.
Jentzsch, Kerstin: Seit die Götter ratlos sind, München: Heyne 1999 [1994], S. 216
Ich besteige meine ziemlich gut erhaltene, salzlose, deodorierte, bepuderte Frau.
Späth, Gerold: Commedia, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1980 [1980], S. 96
Er ist bequem zu besteigen, ist nicht kräftig genug, mich abzuwerfen.
Strittmatter, Erwin: Der Laden, Berlin: Aufbau-Verl. 1983, S. 50
Zitationshilfe
„besteigen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/besteigen>, abgerufen am 18.09.2019.

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