Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

besteuerbar

Grammatik Adjektiv · ohne Steigerung
Worttrennung be-steu-er-bar
Wortzerlegung besteuern -bar
DWDS-Vollartikel

Bedeutung

der Steuerpflicht unterliegend, zu versteuern
Synonym zu steuerbar²
Kollokationen:
als Adjektivattribut: das besteuerbare Einkommen, Vermögen; besteuerbare Ausgaben, Gewinne
Beispiele:
Bisher zahlen Konzerne in Europa trotz gewaltiger Umsätze und Gewinne kaum Steuern, weil sie in den meisten Ländern keine besteuerbaren Firmensitze haben. [Die Welt, 14.07.2018]
Zu nicht besteuerbaren Vermögensgegenständen gehören u.a. Grundstücke und Naturressourcen. [Ostexperte.de:Russland, 04.06.2015, aufgerufen am 15.09.2018]
Die Online‑Spieler können ihre Gewinne nicht nur behalten, sie müssen den Ertrag mit der Zockerei noch nicht einmal versteuern, da Pokern als Glücksspiel definiert wird und die Einkünfte daraus nicht besteuerbar sind. [Süddeutsche Zeitung, 13.03.2008]
Allerdings sollen Transferleistungen wie das Arbeitslosengeld grundsätzlich als nicht besteuerbar eingestuft werden. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.03.2004]
Da aber [im 15. Jahrhundert] ständische Zuschüsse, fürstliche Privatmittel und Bankiersdarlehen alsbald nicht [zur Finanzierung der Streitkräfte] ausreichten, ergab sich ein harter Zugzwang zur Abschöpfung finanzieller Ressourcen von der besteuerbaren Bevölkerung. [Die Zeit, 14.10.1999]
Die 30 Paragraphen des Gesetzes definieren das besteuerbare Einkommen eines Unternehmens mit ausländischem Kapital als den Betrag, der in einem Steuerjahr nach Abzug von Kosten, Ausgaben und Verlusten vom Bruttoeinkommen übrig geblieben ist. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1991]]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„besteuerbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/besteuerbar>.

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