Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

bestocken

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung be-sto-cken
Grundformstocken
Wortbildung  mit ›bestocken‹ als Erstglied: Bestockung

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. [Forstwesen] etw. bedecken
  2. 2. [Botanik] ⟨sich bestocken⟩ Seitentriebe bilden
eWDG

Bedeutungen

1.
Forstwesen etw. bedecken
Beispiele:
die Heide ist mit Wacholdersträuchern bestockt
Sie [die Robinie] bestockt in der ungarischen und in der rumänischen Tiefebene etwa 110000 Hektar [ Natur u. Heimat1961]
2.
Botanik sich bestockenSeitentriebe bilden
Beispiel:
das Getreide bestockt sich

Typische Verbindungen zu ›bestocken‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bestocken‹.

Verwendungsbeispiele für ›bestocken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Weil er sich stark bestockt, läßt er sich von keinem Unkraut verdrängen. [Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 209]
Das ist die Lage, die bereits komplett mit Klonen einer französischen Rebselektion aus Burgund bestockt ist. [Die Zeit, 29.06.2007, Nr. 27]
Damit sich die Gerste noch vor Winter gehörig bestocken kann, muß sie vor dem Roggen gesät werden. [Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 186]
Im Jahr 2003 waren bereits 34 Prozent der gesamten Rebfläche mit Rotweinsorten bestockt. [Die Welt, 02.06.2004]
Er bestockt sich je nach der Witterung nur zum Teil im Herbst, hauptsächlich aber erst im Frühjahr. [Maier-Bode, Friedrich Wilhelm (Hg.), Das Buch des Bauern, Hiltrup (Westf.): Landwirtschaftsverl. 1954 [1953], S. 47]
Zitationshilfe
„bestocken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bestocken>.

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