bestocken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-sto-cken
Grundformstocken
Wortbildung mit ›bestocken‹ als Erstglied: ↗Bestockung

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. [Forstwesen] etw. bedecken
  2. 2. [Botanik] ⟨sich bestocken⟩ Seitentriebe bilden
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Forstwesen etw. bedecken
Beispiele:
die Heide ist mit Wacholdersträuchern bestockt
Sie [die Robinie] bestockt in der ungarischen und in der rumänischen Tiefebene etwa 110000 Hektar [Natur u. Heimat1961]
2.
Botanik sich bestockenSeitentriebe bilden
Beispiel:
das Getreide bestockt sich

Typische Verbindungen zu ›bestocken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bestocken‹.

Verwendungsbeispiele für ›bestocken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Weil er sich stark bestockt, läßt er sich von keinem Unkraut verdrängen.
Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 209
Das ist die Lage, die bereits komplett mit Klonen einer französischen Rebselektion aus Burgund bestockt ist.
Die Zeit, 29.06.2007, Nr. 27
Im Jahr 2003 waren bereits 34 Prozent der gesamten Rebfläche mit Rotweinsorten bestockt.
Die Welt, 02.06.2004
Er bestockt sich je nach der Witterung nur zum Teil im Herbst, hauptsächlich aber erst im Frühjahr.
Maier-Bode, Friedrich Wilhelm (Hg.), Das Buch des Bauern, Hiltrup (Westf.): Landwirtschaftsverl. 1954 [1953], S. 47
An mehreren Stellen des Mittelrheintals sollen zudem längst aufgegebene Weinberge erneut mit Reben bestockt werden.
Der Tagesspiegel, 27.07.2003
Zitationshilfe
„bestocken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bestocken>, abgerufen am 02.04.2020.

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