Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

bestreuen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung be-streu-en
Wortzerlegung be- streuen
Wortbildung  mit ›bestreuen‹ als Letztglied: blumenbestreut · kiesbestreut · rosenbestreut · sandbestreut · zuckerbestreut
eWDG

Bedeutung

etw. auf etw. streuen
Beispiele:
Fleisch mit Pfeffer und Salz bestreuen
die Dielen waren mit weißem Sand bestreut
die Gartenwege mit Kies bestreuen
der Waldboden war mit Laub, Nadeln bestreut
die Treppe, Tafel mit Blumen bestreuen
bildlich
Beispiele:
ihr Weg war nicht mit Rosen bestreut (= sie hatte es nicht leicht im Leben)
veraltendsein Haupt mit Asche bestreuen (= Buße tun)

Thesaurus

Synonymgruppe

Typische Verbindungen zu ›bestreuen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bestreuen‹.

Verwendungsbeispiele für ›bestreuen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er röstete kleine Mädchen und bestreute sie mit gestoßenem jungem Mann? [Tucholsky, Kurt: Fahrt ins Glück. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke – Briefe – Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1928], S. 21114]
Die Straßen waren bestreut mit zerknülltem, zerrissenem, verkohltem Papier gewesen. [Fries, Fritz Rudolf: Der Weg nach Oobliadooh, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1966, S. 273]
Ich bestreue sie mit Salz und lasse es eine Stunde einwirken. [Bild, 01.03.1999]
Aber sogar die Kohlenflecken, die er hineinmachte, sahen wie mit Gold bestreut aus. [Matthiessen, Wilhelm: Das Mondschiff. In: ders., Das Rote U, Bayreuth: Loewes 1980 [1949], S. 144]
Allenthalben um diesen Baum war die Erde mit Asche bestreut. [Weismantel, Leo: Die höllische Trinität, Berlin: Union-Verl.1966 [1943], S. 263]
Zitationshilfe
„bestreuen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bestreuen>.

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