betatschen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-tat-schen
Wortzerlegungbe-tatschen
eWDG, 1967

Bedeutung

landschaftlich, salopp, abwertend etw., jmdn. plump betasten
Beispiele:
die ausgestellten Waren betatschen
Ich werde es Dimitri sagen, daß du mich betatscht hast [AndresMann203]

Thesaurus

Synonymgruppe
betasten  ●  ↗befingern  ugs. · ↗befummeln  ugs. · ↗begrabschen  ugs. · ↗begrapschen  ugs. · betatschen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(jemandem) an die Wäsche gehen · ↗(jemanden) antatschen · ↗angrabschen · ↗begrabschen · betatschen · sexuell belästigen  ●  (jemandem) auf die Pelle rücken  fig. · zudringlich werden  Hauptform

Typische Verbindungen zu ›betatschen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›betatschen‹.

Verwendungsbeispiele für ›betatschen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber ich bin nicht hingegangen, denn ich lasse mich nicht betatschen.
Süddeutsche Zeitung, 17.05.2003
Ich schlug um mich, aber sie begrabschten und betatschten mich.
Bild, 03.08.2004
Hunderte aufgeregter Teenager kreischen und johlen dazu, feuern ihn an, betatschen ihn geil.
konkret, 1984
Immer mußte ich mich ausziehen, und dann wurde mein Busen betatscht.
Schwarzer, Alice: Der »kleine Unterschied« und seine großen Folgen, Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl. 1977 [1975], S. 150
Er lädt sie ab, nachdem er sie im Auto betatscht und einen Finger in sie reingesteckt hat, so enden die ersten vierzehn Jahre ohne Feindberührung.
Braun, Marcus: Hochzeitsvorbereitungen, Berlin: Berlin Verlag 2003, S. 94
Zitationshilfe
„betatschen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/betatschen>, abgerufen am 05.04.2020.

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