Dieser Artikel ist nicht auf dem aktuellen Stand. Er wird im Rahmen des DWDS-Projekts von der Redaktion überarbeitet.

betrampeln

GrammatikVerb
Worttrennungbe-tram-peln
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich trampelnd betreten, begehen

Verwendungsbeispiele für ›betrampeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dazu ist er jahrzehntelang zu sehr geliebt und gefeiert, beklatscht, betrampelt, zugebrüllt worden mit Begeisterung.
Süddeutsche Zeitung, 09.08.2002
Mein allnächtlicher Schlaf hat sie davor bewahrt, von Menschenfüßen betrampelt zu werden.
Strittmatter, Erwin: Der Laden, Berlin: Aufbau-Verl. 1983, S. 905
Ich habe nun einen Hörsaal, stehe auf dem Katheder, werde betrampelt; ich habe ein eigenes Zimmer, sogar ein eigenes Telephon - man spielt sozusagen Universität.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1927. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1927], S. 156
Viele Schritte betrampelten unseren schönen Parkettboden, fanden alle Ecken und Höhlen, und schließlich zog mich ein Herr aus dem Kleiderkasten.
Die Welt, 12.02.2005
Dort beklatschte, beschrie und betrampelte das felsenfest vom Kultstatus des Dauerreißers überzeugte Publikum die Premiere der Neufassung am Dienstagabend im kollektiven Höhenrausch.
Süddeutsche Zeitung, 10.08.2000
Zitationshilfe
„betrampeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/betrampeln>, abgerufen am 07.04.2020.

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