betrauern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-trau-ern (computergeneriert)
Grundformtrauern
eWDG, 1967

Bedeutung

um jmdn., etw. trauern
Beispiele:
den Verstorbenen, die Toten aufrichtig, aufs tiefste betrauern
sie betrauerte den Tod ihres geliebten Mannes tief
er schied dahin, betrauert von der ganzen Stadt
sein Los betrauern

Thesaurus

Synonymgruppe
(den Verlust einer Person) beklagen · ↗(jemanden) beweinen · ↗bejammern · betrauern · trauern (um) (über) · ↗weinen (um)
Assoziationen
Synonymgruppe
Trübsal blasen · betrauern · den Kopf sinken lassen · deprimiert (sein) · durch nichts aufzuheitern sein · enttäuscht (sein) · ↗leiden · ↗mutlos (sein) · ↗resigniert (sein) · trauern · ↗traurig (sein)  ●  den Kopf hängen lassen  Redensart, fig. · (wie) ein Häufchen Elend  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abschied Abstieg Angehörige Bruder Dichter Freund Katastrophe Kollege Musiker Märtyrer Niedergang Niederlage Opfer Schicksal Schwester Sohn Tod Tote Untergang Verfall Verlust Verstorbene Zerstörung bedauern begraben bejubeln beklagen feiern zutiefst

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›betrauern‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Deutschen trauen sich nicht, die eigenen Verluste zu betrauern.
Die Welt, 02.09.2000
Er hat sich im vergangenen Jahr das Leben genommen, betrauert von vielen.
Die Zeit, 17.03.1972, Nr. 11
Alles betrauerte die junge Frau und drängte sich, ihr die letzte Ehre zu erweisen.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Dann betrauert sie ihren Gatten und erweckt ihn wieder zum Leben.
Soden, Wolfram von: Der Nahe Osten im Altertum. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 18784
Allgemein betrauert wurde der bei allen so geliebte und geachtete Offizier.
Liliencron, Adda Freifrau von: Krieg und Frieden, Erinnerungen aus dem Leben einer Offiziersfrau. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 45222
Zitationshilfe
„betrauern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/betrauern>, abgerufen am 16.02.2019.

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